IVWPixel Zählpixel
kalaydo.de kalaydo.de Jobs Auto kaufen Immobilien Kleinanzeigen Bei kalaydo.de inserieren In der Rhein-Zeitung und ihren Heimatblättern inserieren Zeitungsanzeige aufgeben kalaydo.de
suchen im
Lexikon
RZ-Online-Archiv
Zeitungs-Archiv
Internet
< Schnell-Navigation >
KinoWelt VideoWelt FotoWelt MeineWelt
Beruf & Bildung     » News     » Recht     » Weiterbildung     » Wie werde ich…?

Wie werde ich...? Gärtner

Bonn Spaß an der Natur ist eine wich­tige Voraus­set­zung für Gärtner - sie spre­chen nicht umsonst von einem «Beruf voller Leben».

Doch auch Krea­tivität und tech­nisches Geschick spielen eine wich­tige Rolle im Berufs­all­tag.

Vielseitig und kreativ seien ihre Tätig­kei­ten, sagt Walter Holbeck, Bil­dungs­refe­rent des Zen­tral­ver­ban­des Gar­ten­bau in Bonn. Es gibt ganz ver­schie­dene Fach­rich­tun­gen - von Garten- und Land­schafts­bau bis Stau­dengärtnerei. Grundsätzlich ist die Aus­bil­dung überall ähnlich. Ein Spe­zia­list für Zier­pflan­zen aus Nord­deutsch­land hat zwar einen anderen Schwer­punkt als ein Gärtner, der sich etwa am Boden­see mit Obstbau beschäftigt. «Im Mit­tel­punkt steht aber immer der Umgang mit der Pflanze», sagt Sven Epkes, Geschäftsführer der Arbeits­gemein­schaft deut­scher Junggärtner (AdJ) im hes­sischen Grünberg.

Junge Leute, die sich für diesen grünen Beruf inter­essie­ren, sollten mehr mit­brin­gen als gute Noten in Bio­logie und anderen Natur­wis­sen­schaf­ten. «Spaß am Umgang mit Pflan­zen und Inter­esse an den Lebens­vorgängen in der Natur sind immens wichtig», sagt Holbeck. Auch Krea­tivität und hand­werk­liches Geschick sowie Sinn für Farben und Formen gehören zu den Anfor­derun­gen.

Die Arbeit mit Pflanzen ist nicht alles: «Ein gewis­ses Inter­esse an der Technik müssen unsere Aus­zubil­den­den auch haben, Com­puter­tech­nik hat überall Einzug gehal­ten», sagt Rein­hard Gerlach, Refe­rent für Berufs­bil­dung bei der Land­wirt­schafts­kam­mer in Münster. Leis­tungs­bereit­schaft und Team­geist setzen die Aus­bil­dungs­betriebe voraus, ebenso körper­liche Fitness - denn der Beruf kann anstren­gend sein, und er findet oft draußen statt.

Technisches und kaufmänni­sches Verständnis brau­chen die Aus­zubil­den­den - wenn es etwa darum geht, Pflan­zen im großen Stil zu pro­duzie­ren. «Man muss wirt­schaft­liche Maßstäbe anset­zen, um opti­male Wachs­tums­bedin­gun­gen zu schaf­fen», sagt Gerlach. Für Haupt- und Realschüler dauert die Aus­bil­dung in aller Regel drei Jahre, Abi­turi­enten können sie verkürzen.

Nach Verbandsangaben verdienen Lehr­linge im ersten Aus­bil­dungs­jahr durch­schnitt­lich zwi­schen 430 und 470 Euro monat­lich. Im zweiten Jahr gibt es zwi­schen 475 und 555 und im dritten Jahr zwi­schen 535 und 635 Euro. Die Höhe vari­iert leicht zwi­schen den ein­zel­nen Fach­rich­tun­gen und Bundesländern. Auch wenn das nicht viel Geld ist, ist der Gärtner der belieb­teste unter den Agrar­beru­fen: Bun­des­weit lassen sich etwa 18 000 junge Leute aus­bil­den. «22 Prozent davon sind Frauen», sagt Holbeck.

Informationen zum Beruf vom Zen­tral­ver­band Gar­ten­bau: www.beruf-gaert­ner.de

Zentralverband Gar­ten­bau: www.g-net.de Von Verena Wolff, dpa

dpa-infocom


Sie benötigen Flash Player 9, um den RZ-Video-Player ansehen zu können.
Regioticker
Eventkalender
rz lexikon