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Yahoo! auf der schwierigen Suche nach neuem Chef

Sunnyvale Nach der Rücktritts-Ankündigung von Yahoo!-Chef Jerry Yang erhoffen sich die Investoren des Internet-Konzerns eine lang erwartete Trendwende und ein Ende der Talfahrt.

Der Kurs der Aktie von Yahoo! war am Dienstag nach dem Rückzug von Yang um knapp 13 Prozent auf 12,01 Dollar hochgeschnellt. Die Suche nach einem geeigneten Nachfolger für den charismatischen Internet- Pionier könnte sich jedoch schwieriger erweisen als erwartet.

«Wer immer die Rolle (Yangs) einnehmen wird, er wird für seine Karriere ein großes Risiko eingehen, da er ein Unternehmen in der Krise übernimmt», sagte Neil Sims von der Personalberatung Boyden in San Francisco der Finanznachrichtenagentur Bloomberg. Die Aktionäre erhoffen sich vor allem eine Neuauflage der Gespräche mit Microsoft. Der Softwarekonzern hatte vor mehreren Monaten Yahoo! für mehr als 40 Milliarden Dollar übernehmen wollen, nach verschleppten Gesprächen und unverbindlichen Zugeständnissen zuletzt jedoch kein Interesse mehr gezeigt.

Auf jeden Fall dürfe es nicht einfach wieder nur ein Denker (wie Yang) sein, sagte eine mit der Situation vertraute Person gegenüber dem «Wall Street Journal». Dass der neue Chef aus dem Unternehmen selbst kommen könnte, halten viele Beobachter inzwischen für wenig realistisch. Zu sehr könnte der Eindruck entstehen, dass alles beim Alten bleibt. Am Dienstag war zunächst Yahoo!-Managerin Susan Decker, Finanzexpertin und Yang-Vertraute im Gespräch gewesen. Doch ob es eine Neuauflage der Gespräche mit Microsoft überhaupt geben wird, bleibt ungewiss. «Es gibt keine Garantie, dass Microsoft zurück kommt», sagt Clay Moran, Analyst bei der Stanford Group in Florida. Das Unternehmen täte gut daran, eine Strategie zu entwickeln für den Fall, dass es eigenständig bleibt.

Die Ankündigung Yangs, den Chef-Posten seines Unternehmens nach rund anderthalb Jahren für einen Nachfolger zu räumen, hatte am Dienstag die zuletzt arg gebeutelte Yahoo!-Aktie beflügelt. Yang zieht mit dem Rückzug die Konsequenzen aus dem massiven Druck, der nach der geplatzten Übernahme durch Microsoft auf ihm und dem Unternehmen lastete. Nach den vor allem an ihm gescheiterten Übernahme-Gesprächen war der Aktienwert des Unternehemens auf weniger als ein Drittel eingeschmolzen. Bis ein neuer Chef gefunden ist, wird Yang im Amt bleiben.

dpa-infocom


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