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Mitgliederliste von rechtsradikaler Partei online

London Eine Liste mit den Namen von tausenden Mitgliedern und Anhängern der britischen rechtsradikalen Partei BNP ist im Internet aufgetaucht.

Dabei seien Adressen und Handynummern von mehr als 12 000 Anhängern an die Öffentlichkeit geraten, bestätigte die British National Party (BNP).

Die Liste enthält bei manchen Sympathisanten auch Details über Berufe und Hobbys. Demnach sind angeblich auch Polizisten, Lehrer, ein Vikar, ein Gefängnisangestellter und Mitglieder der Streitkräfte unter ihnen. Die Liste, die aus dem vergangenen Jahr stammt, war am Mittwoch noch auf der Internetseite Wikileaks einzusehen.

Auf der Liste waren Medienberichten zufolge auch einige Nicht-Mitglieder und sogar Kinder von Mitgliedern aufgeführt. Der Vorsitzende der Partei, Nick Griffin, sagte, es handle sich um «Verrat» von ehemaligen BNP-Mitgliedern. Die Parteimitglieder fürchteten nun einen Missbrauch der Daten oder den Verlust ihres Jobs. Die BNP vertritt rechtsextreme Ansichten und lehnt Immigration ab, sie wurde auch mit der Leugnung des Holocausts in Verbindung gebracht. Die Partei ist zwar nicht im Unterhaus vertreten, dafür aber in einigen Gemeinden. Bei der Parlamentswahl im Jahr 2005 erreichte sie 0,7 Prozent der Stimmen. Aktive Polizeibeamte oder auch Gefängnisbeamte dürfen nicht Mitglied der BNP sein.

Die Partei will nun die Gesetzgebung des Human Rights Acts anwenden, da die Veröffentlichung die Menschenrechte und den Datenschutz verletzt habe. Innenministerin Jacqui Smith sagte dem Sender BBC, jeder hätte zwar das Recht auf Datenschutz. Es sei aber eine Sache der Polizei, wie der Fall weiter behandelt werde. Smith fügte hinzu: «Ich wundere mich, dass BNP-Mitglieder sich für ihre Parteizugehörigkeit schämen.»

dpa-infocom


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