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ALBA: Riesige Erleichterung nach Europaliga-Sieg

Berlin Den schlimmen Ausrutscher korrigiert, das erste Schlüsselspiel gewonnen: Die Erleichterung über den zweiten Europaliga-Sieg war bei den Basketballern von ALBA Berlin riesig.

«Wir sind alle froh, dass wir die Kurve bekommen haben. Der Druck war da, in der Kabine war jeder heiß und wollte das Spiel gewinnen - für die Stadt, die Fans und den Verein», sagte Nationalspieler Steffen Hamann nach dem knappen 74:72 (38:37) über den wohl größten direkten Konkurrenten Joventut Badalona.

Nach dem zweiten Vorrundensieg und dem Vorrücken auf den zum Weiterkommen nötigen vierten Platz in der Sechser-Gruppe dachte Hamann schon weiter: «Mit dem Sieg haben wir einen kleinen Schritt vorwärts gemacht, aber in zwei Wochen in Ljubljana gibt es auch wieder ein Schlüsselspiel.»

Beim bisher sieglosen slowenischen Dauer-Meister Olimpija Ljubljana sind die Chancen für ALBA auf einen Auswärtserfolg wohl am größten. Allerdings: Die stets unbequemen Slowenen verloren am Donnerstagabend erst nach zweimaliger Verlängerung bei Fenerbahce Istanbul. Daheim unterlagen sie mit nur einem Punkt weniger gegen Tau Vitoria. Bei den Basken hatte ALBA in der Vorwoche mit 65:106 die höchste Pleite seiner Europapokal-Geschichte bezogen.

Angeführt von Neuzugang Hamann bewiesen die Berliner nach einem 56:61-Rückstand gegen Badalona im letzten Viertel Moral, zumal ihr bester Werfer Julius Jenkins erneut ausgefallen war. Der Amerikaner knickte wenige Minuten vor der Pause nach einem Zusammenprall mit Ex- Bundesligaprofi Demond Mallet um. Eine Untersuchung am Freitag zeigte einen Teilanriss des Außenbandes im linken Sprunggelenk. Pechvogel Jenkins hatte gerade eine Prellung am Handgelenk auskuriert, musste nach seinem Sturz aber erneut zuschauen. «Das macht den Sieg in so einem Spiel noch wichtiger», sagte Hamann.

Unter den Augen von Bundestrainer Dirk Bauermann, der den Regisseur jahrelang in Bamberg betreute, erzielte der 27-Jährige mit einem Dreier und zwei Freiwürfen fünf der letzten neun ALBA-Punkte gegen den ersatzgeschwächten spanischen ULEB-Cup-Sieger. «Als wir hinten lagen, haben wir das Herz in beide Hände genommen. Wir haben vielleicht nicht den besten Basketball gespielt, aber wir haben mit Herz und Leidenschaft gespielt», betonte Hamann.

Nur die Stimmung war trotz gut 10 000 Zuschauern nach seinem Empfinden nicht so mitreißend wie beim Auftaktsieg über Virtus Rom oder einst in Bamberg. Auch ALBA-Trainer Luka Pavicevic hätte selbst während der Woche eine volle O2-World erwartet. Der Serbe warb um die Fans: «Wir haben nicht nur eine Top-Halle, wir können auch hochklassige Basketball-Unterhaltung bieten. Der Druck war groß, die Spieler haben ihn akzeptiert und einen großen Sieg geschafft.»

dpa-infocom


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