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Vettel und Glock: Top-Acts im WM-Thriller

Sao Paulo Zwei deutsche Hauptdarsteller im WM-Thriller von Sao Paulo haben Hoffnungen auf großes Formel-1-Kino gemacht.

Sebastian Vettel und Timo Glock zählen nicht nur wegen ihres Auftritts auf der Final-Bühne beim Großen Preis von Brasilien zu den Gewinnern in der abgelaufenen Saison.

Nach Startschwierigkeiten mit Aus- und Unfällen kam das Duo in der zweiten Saisonhälfte mächtig in Fahrt und stellte seine drei Widersacher mit dem Kennzeichen D in den Schatten.

«Das war eine fantastische Saison», bilanzierte der 21-jährige Vettel, der in Monza mit seinem sensationellen Sieg für den ersten Erfolg des Toro-Rosso-Teams gesorgt hatte und in Sao Paulo Rang vier belegte. Seinen Höhenflug nach anfänglichen Bruchlandungen en masse will der Heppenheimer in der kommenden Saison bei Red Bull fortsetzen. Und Vettel, vom Boulevard bereits zum «Baby»- und «Bonsai»-Schumi ausgerufen, ist der Hoffnungsträger Nummer eins. Nicht nur für Formel-1-Chefpromoter Bernie Ecclestone ist er der «Weltmeister in spé».

De facto hat sich auch Nick Heidfeld den Titel fürs kommende Jahr auf die Fahne geschrieben. Doch noch wartet der 31-Jährige auf den ersten Sieg. Probleme im Qualifying und mit dem BMW-Sauber bremsten den Mönchengladbacher in dieser Saison immer wieder. «Ich hoffe, dass wir es schaffen, aus diesen Fehlern zu lernen und nächstes Jahr um den Titel kämpfen können», lautet der Wunsch des WM-Sechsten.

So hoch hinaus will auch Glock, den Lewis Hamilton erst in der letzten Kurve beim dramatischen Schlussakt in Brasilien überholte und sich damit den Titel sicherte. Der Nachfolger von Ralf Schumacher bei Toyota erreichte mit 25 Zählern bei seiner Rückkehr in die Formel 1 nach einem kurzen Gastspiel 2004 letztlich auf Anhieb fünf Punkte mehr als geplant bzw. erhofft. Sein Fazit: «In der zweiten Saisonhälfte ging es aufwärts.» Dennoch gab sich er sich nur «die Note 6,5 mit der Tendenz zur 8» auf einer Skala bis 10.

Davon ist Nico Rosberg weit entfernt. «Ich bin froh, dass es vorbei ist und ich mich auf die nächste Saison konzentrieren kann», sagte der große Verlierer - trotz Rang drei zum Auftakt in Australien und Platz zwei in Singapur. «Davon abgesehen, war es enttäuschend, vor allem wie wir abgebaut haben», räumte der Wiesbadener - ohne Rücksicht auf seinen Williams-Rennstall - zu geringe technische Fortschritte ein.

Für Adrian Sutil, den 25 Jahre alten Gräfelfinger, standen null Punkte und Platz 20 in der Endabrechnung - eine ernüchternde Bilanz für den «Ausfall-König». Elfmal erreichte er wegen technischer Defekte, Fahrfehlern oder Unfällen nicht das Ziel. «Wenigstens habe ich in Sao Paulo die Zielflagge gesehen», sagte Sutil nach dem Finale, bei dem ihm im Gegensatz zu Vettel und Glock einmal mehr nur eine Statistenrolle geblieben war. Von Elmar Dreher, dpa

dpa-infocom


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