IVWPixel Zählpixel
kalaydo.de kalaydo.de Jobs Auto kaufen Immobilien Kleinanzeigen Bei kalaydo.de inserieren In der Rhein-Zeitung und ihren Heimatblättern inserieren Zeitungsanzeige aufgeben kalaydo.de
suchen im
Lexikon
RZ-Online-Archiv
Zeitungs-Archiv
Internet
< Schnell-Navigation >
KinoWelt VideoWelt FotoWelt MeineWelt
Sportsline ·  » 

Formel-1-Trend zur Piloten-Treue

Stuttgart Das Fahrer-Karussell in der Formel 1 steht still. Schon knapp eine Woche nach dem Final-Thriller von Sao Paulo mit dem WM-Triumph von Lewis Hamilton und damit außergewöhnlich früh sind fast alle Cockpits für die Saison 2009 vergeben - Neuankömmlinge bisher Fehlanzeige.

Sieben der zehn Teams vertrauen im kommenden Jahr der gleichen Piloten-Paarung wie bisher. Auch das deutsche Quintett um Nick Heidfeld ist ganz sicher in der neuen Saison wieder dabei. Nur bei Toro Rosso und Honda sind wohl noch drei Lenkräder frei. Als einziger Wechsel steht bislang der Aufstieg von Sebastian Vettel zum Mutter-Team Red Bull fest. Dort wurde der Platz frei, weil sich David Coulthard in die Rennfahrer-Rente verabschiedete.

Der Zwangs-Ruhestand droht indes Rekordstarter Rubens Barrichello, der bei Honda vor dem Aus steht. Als Ersatz für den Brasilianer steht dessen Landsmann Bruno Senna, der Neffe des dreimaligen Weltmeisters Ayrton Senna, bereit. «Wir haben keine Eile. Wir können es uns leisten, bis kurz vor Weihnachten zu warten», sagte Honda-Geschäftsführer Nick Fry zur Entscheidung in der Fahrer-Frage. Mitte November darf Bruno Senna in Barcelona schon einmal Testfahrten im Honda absolvieren. Der Brite Jenson Button dürfte dagegen seinen Platz bei den Japanern sicher haben.

Kleine Fragezeichen stehen noch hinter der Zukunft von Sebastién Bourdais bei Toro Rosso. Als Nachrücker für den Franzosen und den scheidenden Vettel bieten sich der 20 Jahre alte Schweizer GP2-Pilot Sebastien Buemi und der zuletzt arbeitslose Routinier Takuma Sato aus Japan an, die beide im September in Jerez für die «Roten Stiere» testeten. Aber auch Barrichello verhandelt angeblich mit Toro-Rosso- Teamchef Gerhard Berger. «Ich will nicht aufhören», betonte er.

Die wenigen Wechselspiele aber bleiben auf das Formel-1-Hinterfeld beschränkt. Der Trend geht klar zur Piloten-Treue. Dies bewies jüngst auch Renault, die als Nummer zwei hinter dem zweimaligen Weltmeister Fernando Alonso den meist nur als Hinterherfahrer aufgefallenen Nelson Piquet Junior bestätigten. Zuvor hatte Ferrari trotz enttäuschender Saisonleistung den Vertrag mit dem entthronten Champion Kimi Räikkönen als Partner für Vize-Weltmeister Felipe Massa verlängert. Bei McLaren-Mercedes wurde Heikki Kovalainen für seine treuen Dienste an Hamiltons Seite mit dem Cockpit für 2009 belohnt.

Auch BMW-Sauber hielt entgegen aller Spekulationen am Duo Robert Kubica/Nick Heidfeld fest. Vor allem um Heidfelds Verbleib hatte es nach einer Achterbahn-Saison Zweifel gegeben. BMW-Motorsportdirektor Mario Theissen betonte am Donnerstag in seiner Saisonbilanz erneut, er sei mit beiden Piloten zufrieden. «Unterm Strich, ja. Sonst säßen die beiden 2009 nicht wieder im Auto», sagte Theissen.

Keine Veränderungen gibt es auch bei Toyota mit Timo Glock (Wersau) und Jarno Trulli (Italien) sowie bei Williams, wo erneut der Wiesbadener Nico Rosberg und der Japaner Kazuki Nakajima starten. Force India geht wieder mit dem Gräfelfinger Adrian Sutil und dem Italiener Giancarlo Fisichella ins Rennen. Von Christian Hollmann, dpa

dpa-infocom


Sie benötigen Flash Player 9, um den RZ-Video-Player ansehen zu können.
Wunsch-Trikot