IVWPixel Zählpixel
kalaydo.de kalaydo.de Jobs Auto kaufen Immobilien Kleinanzeigen Bei kalaydo.de inserieren In der Rhein-Zeitung und ihren Heimatblättern inserieren Zeitungsanzeige aufgeben kalaydo.de
suchen im
Lexikon
RZ-Online-Archiv
Zeitungs-Archiv
Internet
< Schnell-Navigation >
KinoWelt VideoWelt FotoWelt MeineWelt

Kiefer Sutherland zieht es nach New York

Hamburg - Besser könnte es für ihn im Moment gar nicht laufen. Mit der innovativen TV-Serie «24 - Jede Sekunde zählt» hat Kiefer Sutherland das große Los gezogen.

2006 wurde die in Echtzeit ablaufende Krimiserie, in der Sutherland seit Jahren den Spezialagenten Jack Bauer spielt, für zwei Golden Globes nominiert, bei der Emmyverleihung 2006 wurde die Actionreihe als beste Fernsehserie ausgezeichnet, Kiefer Sutherland für seine Rolle als bester Hauptdarsteller geehrt.

Schon im April 2006 hatte Sutherland einen lukrativen Vertrag über weitere drei Jahre abgeschlossen. Wie der «Hollywood Reporter» berichtete, soll der Schauspieler allein für seinen Auftritt als Spezialagent Jack Bauer in den nächsten drei Jahren 40 Millionen Dollar kassieren. Das würde ihn zu einem der best bezahlten Serien- Stars machen. Der Deal mit 20th Century Fox Television sieht neben «24» auch andere Produktionen vor. Sutherland beschrieb die Jahre als Hauptdarsteller von «24» als «eine der kreativsten und besten Erfahrungen meiner Karriere».

Geboren wurde Kiefer Sutherland in London als Sohn des aus Kanada stammenden Schauspielers Donald Sutherland und seiner Frau Shirley Douglas. Die Eltern trennten sich, als Kiefer vier Jahre alt war. Zusammen mit seiner Zwillingsschwester Rachel wuchs er bei der Mutter in Kanada auf. Bereits mit 15 Jahren verließ er die Schule, um eine Karriere als Schauspieler zu starten.

An der Seite seines Vaters Donald gab Kiefer 1983 sein Leinwanddebüt in «Max Dungan Returns». Mit der Hauptrolle in einer Episode der von Steven Spielberg produzierten TV-Serie «Amazing Stories» wurde der Newcomer bekannt. Zu Beginn seiner Laufbahn spielte er immer wieder rebellische, schwierige, mitunter kriminelle Jugendliche, so in Rob Reiners «Stand by Me» (1986) oder dem Teenie-Horrorfilm «The Lost Boys» (1987). Mit 21 Jahren hatte Kiefer Sutherland bereits 12 Filme abgedreht.

Und dann kam «Pretty Woman» Julia Roberts. Bei den Dreharbeiten zu dem Medizin-Thriller «Flatline» (1990) lernten sie sich kennen und lieben. Sutherland, der seit 1987 mit der 12 Jahre älteren Puerto- Ricanerin Camilla Rath verheiratet war, ließ sich scheiden. Im Juli 1991 sollte die Hochzeit zwischen der «Braut, die sich nicht traut» und dem Draufgänger Sutherland sein - wenige Stunden vor der Zeremonie überlegten die beiden es sich anders.

1993 machte sich der begeisterte Rodeo-Reiter in dem abgründigen Thriller «Spurlos» auf die Suche nach seiner an einer Tankstelle verschwundenen Frau - «ein höllisch mysteriöses Stück Kino», urteilte die Zeitschrift «Wiener». Auch in der Folgezeit war der Mime viel beschäftigt, sorgte auch immer wieder mit alkoholbedingten Eskapaden für Schlagzeilen.

Sein eigenes Regiedebüt «Truth and Consequences («Ort der Wahrheit», 1998) geriet zur ultrabrutalen Baller-Orgie in Tarantino-Manier, Sutherland spielte darin einen ewig bekoksten Psychopathen. Der Film wurde sehr zwiespältig aufgenommen.

Die ganz großen Erfolge konnte Kiefer Sutherland, dessen Scheidung von seiner zweiten Frau, dem Model Kelly Win, erst im Mai offiziell wurde, in der Folgezeit nicht mehr landen. Im Dezember und Januar verbüßte «Agent Jack Bauer» eine 48-tägige Haftstrafe wegen Alkohol am Steuer und Verstoßes gegen Bewährungsauflagen.

Gleichzeitig scheint ihm dafür das Glück privat wieder hold zu sein. Seit einiger Zeit ist er mit der Moderedakteurin Siobhan Bonnouvier liiert, die mitten in New York lebt. Während sich die Beziehung der beiden festigt, ist Sutherland es eigenen Angaben zufolge inzwischen leid, ständig pendeln zu müssen, um Bonnouvier sehen zu können. Im übrigen fühle er sich in New York extrem wohl. Deshalb erwägt er nun laut US-Magazin «Men's Vogue» angeblich einen Umzug in die Ostküsten-Metropole.

dpa-infocom