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TuS Koblenz

"B-Note" hilft TuS nicht

Freiburg Eine Steigerung war unverkennbar, die prekäre Tabellensituation bleibt: Fußball-Zweitligist TuS Koblenz schöpft aus dem 1:1 beim SC Freiburg neuen Mut für die ausstehenden Partien vor der Winterpause, steht aber gleichzeitig gehörig unter Druck.

Die Frage, ob TuS Koblenz beim SC Freiburg nun einen Punkt gewonnen oder zwei verloren hat, wird wohl erst am Saisonende beantwortet werden können. Bis zur 89. Minute hatte der zuletzt in der Fremde so erfolglose Fußball-Zweitligist den ersten Auswärtssieg vor Augen, ehe es dann doch nur ein Zähler wurde. Der Däne Tommy Bechmann netzte kurz vor Schluss zum 1:1 ein und hinterließ damit auch einen ziemlich geknickten TuS-Trainer Uwe Rapolder. "Wenn man nach einem Unentschieden in Freiburg enttäuscht ist, muss man eigentlich auf einem guten Weg sein", suchte der 50-Jährige in seinem Frust nach den positiven Aspekten, die der turbulente Sonntag im Breisgau zutage gefördert hatte. Allein, der große Knalleffekt blieb aus, um die stark verbesserte Leistung seiner Mannschaft auch in der Tabelle sichtbar werden zu lassen. Dort zählt die "B-Note" bekanntlich nicht, so bleiben die Koblenzer nach sieben Runden ohne Sieg auf dem 17. Platz. "Wir hätten so richtig Ballast von uns werfen können", weiß Rapolder und fügt an: "Jetzt stehen wir gegen Ahlen unter Zugzwang."

Das ist zweifellos so, obwohl die Konkurrenz im Tabellenkeller auch nicht wirklich von der Stelle kommt. Der FSV Frankfurt erkämpfte sich zum wiederholten Male ein respektables Unentschieden (0:0 in Duisburg), schafft es bislang aber nicht, einen Sieg folgen zu lassen. Und für den SV Wehen Wiesbaden ist das 0:0 gegen Oberhausen fast schon eine Niederlage, zumal die Hessen 30 Minuten in Überzahl agierten. Nicht zuletzt deutet vieles darauf hin, dass auch der VfL Osnabrück bis auf Weiteres auf Schlagweite bleibt. Ähnlich wie die TuS kommen die Niedersachsen auswärts auf keinen grünen Zweig, beim 1:3 in Aachen verlor die Wollitz-Elf in der Schlussphase den schon sicher geglaubten Punkt.

Die Schwächen der Kontrahenten zeigen, dass die TuS mit einem Erfolg am Freitag wieder voll im Geschäft wäre. "Wir haben in Freiburg gesehen, dass wir mithalten können", gibt es für TuS-Trainer Uwe Rapolder ohnehin keinen Grund, an seinem Personal zu zweifeln. Sieht man von dem desaströsen 0:9 in Rostock ab, trifft das zuvorderst auf die Hintermannschaft zu, in der einer der Problemfälle der Hinrunde einen Neuanfang gestartet hat: In seinen zwei Einsätzen gegen Mainz und in Freiburg über die volle Spielzeit hat Marko Lomic angedeutet, dass er ein wertvoller Faktor im Spiel sein kann - wenn er denn nur will. Zwischenzeitlich spielte der Linksverteidiger in den Planungen des Trainers fast keine Rolle mehr, nun hat sich Rapolder entschlossen, "alles beiseitezuschieben, was vorher war."

Die solide Leistung des Serben , der vorerst den zuletzt gesetzten Frank Wiblishauser verdrängt haben dürfte, wurde jedoch um Längen von Torwart David Yelldell übertroffen, der für eine Seltenheit im Fußball sorgte. Mit 64 Ballkontakten hatte er die meisten aller TuS-Spieler und lieferte damit nicht zuletzt einen Beleg dafür, dass die Koblenzer unter dem Strich einen Zähler gewonnen haben - trotz der unglücklichen Ereignisse in der Schlussphase in Person von Tommy Bechmann. (Sven Sabock)

RZO


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