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DHB-Frauen gewinnen erneut gegen Frankreich

Münster Deutschlands Handball-Frauen fahren mit einem Erfolgserlebnis zur Europameisterschaft nach Mazedonien.

Fünf Tage vor dem Auftaktspiel gewann der WM-Dritte in Münster seinen abschließenden Test gegen den Olympia-Fünften Frankreich mit 30:26 (17:14).

Bereits am Vortag hatte der EM-Vierte die Neuauflage des «kleinen Finales» von der EM 2006 mit 29:24 für sich entschieden. Vor 2300 Zuschauern in der Halle Berg Fidel warfen Nadine Krause (Kopenhagen/6), Grit Jurack (Viborg/6/1) und Sabrina Neukamp (Blomberg-Lippe/5) die meisten Tore für die Auswahl des Deutschen Handballbundes (DHB).

«Das ist ein gutes Gefühl, mit zwei Siegen zur EM zu fahren. Wir haben einen deutlichen Formanstieg nachgewiesen und hoffen nun auf einen guten Einstand in die EM», sagte Bundestrainer Armin Emrich. Am 1. Dezember reist das Team von Bundestrainer Armin Emrich zum EM-Turnier vom 2. bis 14. Dezember nach Mazedonien. Dort spielt der WM-Dritte in der Vorrundengruppe D in Skopje gegen Gastgeber Mazedonien, Serbien und Kroatien.

Im Bemühen, wie am Vortag in Hamm gleich zu Beginn die Französinnen mit Tempo-Handball zu beeindrucken, unterliefen den deutschen Frauen zunächst zahlreiche Fehler. In der Tempohatz ging die Präzision bei den Zuspielen ebenso wie beim Torwurf verloren. Zudem standen die Gäste dem schnellen Spiel in nichts nach. So gelang es dem Gastgeber auch nicht wie im ersten Vergleich, eine stabile Abwehr aufzustellen.

Ab dem 3:4 (4.) lief die DHB-Auswahl einem Rückstand hinterher. Daran änderte zunächst auch eine taktische Auszeit von Bundestrainer Armin Emrich nichts. Erst zwei Treffer des dynamischen Rückraum-Duos Grit Jurack (Viborg) und Nadine Krause (Kopenhagen) zum 11:10 (16.) leiteten die Wende ein. Beim 13:11 (19.) durch Krause führte das deutsche Team erstmals mit zwei Toren Vorsprung. Wesentlichen Anteil daran hatte Torhüterin Sabine Englert (Niederösterreich), die an ihrem 27. Geburtstag zunehmend besser ins Spiel fand und zahlreiche Würfe der Französinnen entschärfte.

Die deutsche Mannschaft besann sich nach und nach mehr auf ihre Stärken. Statt überhasteter und teils unkontrollierter Angriffe zog sie ab der 20. Minute ein konzentriertes Kombinationsspiel auf. So kam es zur ersten Drei-Tore-Führung beim 15:12 (22.), die der Gastgeber bis zum 17:14-Pausenstand verteidigte.

Im zweiten Durchgang dann schlichen sich Unkonzentriertheiten ins deutsche Spiel ein. Der Kraftverlust im fünften Spiel binnen sieben Tagen machte sich deutlich bemerkbar. Nach dem 18:14 (31.) brachten leichte Fehler die Französinnen zurück ins Spiel und beim 19:19 (40.) war der Vorteil aufgebraucht. Doch nach einer kurzen Schwächephase fing sich der WM-Dritte wieder, erspielte sich einen 26:23-Vorsprung und kam zum verdienten Sieg.

dpa-infocom


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