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Lifestyle

Neuer Trend: Enge Anzüge, breite Hosenumschläge

Berlin Die Anzüge sitzen in dieser Saison kurz, knapp und körpernah. Und die Hosenumschläge werden dazu jetzt oft viel breiter als gewohnt getragen.

Das ist nach landläufiger Ansicht nicht korrekt, erläutert der Herrenmode-Experte Bernhard Roetzel aus Berlin.

Zur Proportion des schmalen Hosenbeins passten breitere Umschläge aber tatsächlich sehr gut. Roetzel empfiehlt ganz Modebewussten daher, nicht auf den Schneider zu hören, wenn dieser zum Beispiel nur anderthalb Zentimeter zulassen will - das sei aktuell definitiv zu schmal. Denn damit die schmalgeschnittenen Hosen gut zur Geltung kommen, sollten sie ziemlich kurz getragen werden.

Die Regel, dass der Hosensaum bis zum Absatz des Schuhs reichen sollte, sei in dieser Saison außer Kraft. Denn bei schmalen Hosen hätte eine solche Länge zur Folge, dass sich das Beinkleid extrem in Falten legt. «Deshalb sollten eng geschnittene Hosen allenfalls bis zur Mitte der Fersenkappe reichen, dann knicken sie vorn einmal leicht ein», sagt Roetzel. «Schuhfans freuen sich über diesen Trend, weil er die geliebten Treter optimal zur Geltung bringt.»

Wer allerdings sehr große Füße hat , sollte keine allzu schmalen Hosen tragen - die Schuhe sehen sonst zu lang aus, erläutert Roetzel. Als Idealmaß gilt es, wenn das Hosenbein etwa bis zur Mitte der Schnürung reicht. Wenn die Hosen - wie bei sehr hochwertigen Anzügen üblich - ungesäumt verkauft werden, könne man sie mit oder ohne Umschlag umnähen lassen. Und eine fertig umsäumte Hose, die keinen Umschlag hat, könne beim Kürzen damit ausgestattet werden. Wichtig sei dann, dass genug Stoff vorhanden ist. Daher sollte beim Kauf darauf geachtet werden, dass die Stoffreserve am Saum ausreicht.

dpa-infocom