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Gesundheit

Viele Schönheits-Operationen vor dem 30. Lebensjahr

Düsseldorf Jeder dritte Patient unter dem Skalpell eines Schönheitschirurgen ist zwischen 18 und 30 Jahren alt, ergab eine Befragung von mehr als 1000 Patienten von Mitgliedern der Deutschen Gesellschaft für ästhetisch-plastische Chirurgie (DGÄPC).

Nasen-Korrekturen, Brustoperationen und Fettabsaugungen zählen zu den häufigsten Eingriffen, teilte die Gesellschaft am in Düsseldorf mit. 16 Prozent der in diesem Jahr befragten Patienten waren zwischen 30 und 40 Jahre alt, 23 Prozent zwischen 40 und 50 Jahren. Danach nimmt das Interesse an chirurgisch-ästhetischen Korrekturen trotz Alterserscheinungen deutlich ab: Nur jeweils 11 Prozent der Patienten waren 50 bis 60 Jahre alt oder älter. Der Anteil der minderjährigen Patienten lag bei 4 Prozent.

Der Präsident der Gesellschaft , Joachim Graf von Finckenstein, lehnte das diskutierte Verbot von Schönheitsoperationen an Minderjährigen ab: Es gebe Jugendliche, die unter entstellenden Körpermerkmalen psychosozial stark leiden. Ein Trend zu überflüssigen Operationen an Minderjährigen sei nicht feststellbar.

Der Chirurg sprach sich aber dafür aus, Schönheitsoperationen von fachfremden Medizinern nicht länger zu versichern. Der Gesetzgeber sollte ein entsprechendes Verbot erlassen. Die DGÄPC ist die älteste Fachgesellschaft für ästhetisch-plastische Chirurgie in Deutschland.

dpa-infocom