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Mädchen darf nicht in ihre Heimatschule

Kreis Ahrweiler In ihrem Heimatort zusammen mit ihren Freunden zur Schule zu gehen - das wünscht sich die sechsjährige Cornelia (Name geändert) aus einer kleinen Gemeinde im Kreis Ahrweiler seit ihrer Einschulung.

Dies wird ihr aber selbst nach dem Gang vors Verwaltungsgericht in Koblenz verwehrt bleiben, denn bereits vor dem endgültigen Urteil zeichnete sich für ihre Klage auf einen Platz in der Heimatgrundschule sowie einen Betreuer eine Niederlage ab.

Die Sechsjährige leidet unter dem Down-Syndrom und hat laut Gutachten sonderpadägogischen Förderbedarf. Daraufhin hatte die zuständige Schulbehörde der Aufsichts- und Dienstleistungsdirektion (ADD) dem Mädchen einen Platz in der rund zehn Kilometer entfernten Aloisius-Grundschule in Ahrweiler zugewiesen - einer sogenannten Schwerpunktschule, die Schüler mit Förderbedarf integrativ unterrichtet.

Nach Ansicht der Eltern und deren Anwalt Albert Glöckner hätte es laut Schulgesetz aber auch die Möglichkeit gegeben, das Kind mit zusätzlicher Förderung auch in der Heimatgrundschule zusammen mit nicht behinderten Kindern zu unterrichten.

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Do, 27. Nov. 2008, 22:06 © Rhein-Zeitung & Rhein-Zeitung
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