IVWPixel Zählpixel

Krippe in St. Pankratius mit alttestamentarischen Figuren

Kirn Mit einer ganz besonderen Krippe in der Kirner Kirche möchte eine Gruppe engagierter Katholiken dazu beitragen, dem Advent als Vorbereitungszeit sowie dem Weihnachtsfest ihre ursprüngliche christliche Bedeutung zu erhalten. Denn, so Pfarrer Heinz-Erhardt Griethe, die Zeit der Erwartung sei unübersehbar auch zur „Zeit für Konsum und Kommerz, Lichterorgien, Gefühlsduselei und viel Seichtes“ geworden. In den vergangenen Jahren prägten Darstellungen nach den Schrifttexten der Adventssonntage die Kirner Krippe. Diesmal hat sich das Vorbereitungsteam entschlossen, große Gestalten des Alten Testaments darzustellen, „deren Glaube und Handeln von außerordentlicher Bedeutung für das Verständnis Gottes und seines Heilshandelns an den Menschen sind“.

Auf dem Weg zum noch leeren Krippentrog begegnen den Besuchern nach und nach Abraham als Vater des Glaubens (am ersten Advent), Mose als Befreier und Führer des Volkes Israel (zweiter Advent), David als größter König Israels und Stammvater Jesu (dritter Advent) und Johannes der Täufer (vierter Advent). In den Eucharistiefeiern werden kurze Einführungen dazu gegeben. An der Krippe liegen Texte aus, die dem Betrachter helfen sollen, „den weg, den Gott mit seinem Volk und mit allen, die ihm vertraut haben, gegangen ist“. Das Krippenteam mit Ursula Spottock, Sieghilde und Julius Heinen, Galina und Angela Baron, Julius Heinen und Richard Wagner würde sich über Rückmeldungen freuen.

Mehr zum Thema in der Kirner Zeitung

Fr, 28. Nov. 2008, 17:51 © Rhein-Zeitung & Rhein-Zeitung
Artikel empfehlen    Leserbriefe    Impressum

suchen im
Lexikon
RZ-Online-Archiv
Zeitungs-Archiv
Internet