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Telekom-Callcenter in Mainz und Trier bleiben erhalten

Trier/Mainz Jetzt ist es amtlich: Die Telekom- Callcenter Mainz und Trier bleiben entgegen ersten Planungen doch erhalten. Darauf haben sich die Deutsche Telekom und Arbeitnehmer- Vertreter in der Nacht zum Freitag nach langwierigen Verhandlungen geeinigt.

Mit dem Standort Ludwigshafen, der bei der geplanten Umstrukturierung der Telekom als einziger in Rheinland-Pfalz nicht zur Diskussion stand, bleiben damit 660 Arbeitsplätze in der Sparte erhalten. Geschlossen werden aber die Callcenter in Koblenz und Neustadt/Weinstraße mit insgesamt 335 Mitarbeitern.

"Das ist eine tolle Nachricht , die zeigt, dass sich die konsequenten Bemühungen der Landesregierung gelohnt haben", sagte die rheinland-pfälzische Arbeitsministerin Malu Dreyer (SPD) am Freitag in Mainz. Der Erhalt der Arbeitsplätze sei gleichzeitig ein "wichtiges Signal in einer wirtschaftlich schwieriger werdenden Zeit", sagte Wirtschaftsminister Hendrik Hering (SPD). Die Minister appellierten an die Telekom, für die Beschäftigten in Koblenz und Neustadt sozialverträgliche Lösungen zu finden.

"Der parteiübergreifende Einsatz hat sich gelohnt", sagte der CDU- Bundestagsabgeordnete für Trier und Trier-Saarburg, Bernhard Kaster, zu der Einigung. Die Entscheidung für Trier biete auch Perspektiven für neue, qualifizierte Arbeitsplätze. Der Landrat des Kreises Trier- Saarburg, Günther Schartz (CDU), betonte, dass nun eine langfristige Perspektive am Standort Trier entwickelt werden müsse. Trier dürfe nicht zum Spielball neuer Umstrukturierungsrunden der Telekom werden, sagte er. Dreyer erklärte, der Standort Trier solle sogar noch ausgebaut werden.

Die Telekom hat für die 33 Callcenter , die bundesweit erhalten bleiben sollen, eine Standortgarantie bis 2012 ausgesprochen. "Es freut mich für den Standort Mainz, dass die Appelle und Proteste aus der Politik und der Gewerkschaft Wirkung gezeigt haben", sagte die CDU-Bundestagsabgeordnete für Mainz-Bingen, Ute Granold. Zunächst hatte die Telekom aufgrund einer geplanten Umstrukturierung 39 Center schließen wollen. Neben Trier und Mainz bleiben jetzt etwa auch Bremen, Dresden und Heilbronn erhalten. Insgesamt sind in den Callcentern der Telekom derzeit 18 000 Mitarbeiter beschäftigt.

RZO


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