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Paralleles Abbiegen: Rechter Fahrer hat Vorfahrt

München/Berlin Beim parallelen Rechtsabbiegen von einer mehrspurigen Straße auf eine Querstraße mit zwei Spuren hat der Fahrer auf der rechten Spur Vorfahrt.

Das geht aus einem Urteil des Amtsgerichts München hervor, auf das der Deutsche Anwaltverein hinweist.

Dem Urteil zufolge (Az.: 343 C 14500/08) kann der Fahrer auf der rechten Spur frei wählen, ob er beim Abbiegen auf die linke oder rechte Fahrspur der Querstraße fährt. In dem Fall waren zwei Fahrzeuge beim Abbiegen kollidiert. Der Beklagte fuhr auf der mittleren Spur, auf der sich keine Richtungsmarkierung befand. Der Kläger befuhr die rechte Spur und wechselte beim Abbiegen auf die linke Spur der Querstraße, wobei es zum Zusammenstoß kam. Er verlangte daraufhin von dem anderen Fahrer Schadensersatz.

Das Gericht gab ihm Recht, so der DAV. Weil der Fahrer auf der rechten Spur beim Abbiegen Vorfahrt hat und er sich aussuchen kann, auf welchen Fahrstreifen der Querstraße er einbiegt, dürfe der links von ihm fahrende Autofahrer nicht überholen. Dieser müsse vielmehr Rücksicht auf den ersten Fahrer nehmen. Laut DAV wäre der Fall anders entschieden worden, wenn beide Fahrspuren mit einem Richtungspfeil nach rechts markiert gewesen wären. Dann hätte auch der rechte Fahrer die Spur halten müssen.

dpa-infocom


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