IVWPixel Zählpixel
kalaydo.de kalaydo.de Jobs Auto kaufen Immobilien Kleinanzeigen Bei kalaydo.de inserieren In der Rhein-Zeitung und ihren Heimatblättern inserieren Zeitungsanzeige aufgeben kalaydo.de
suchen im
Lexikon
RZ-Online-Archiv
Zeitungs-Archiv
Internet
< Schnell-Navigation >
KinoWelt VideoWelt FotoWelt MeineWelt
Bauen & Wohnen     » News     » Mietrecht     » Haushalts-Tipps

Wenn Mieter Schnee räumen müssen: Ein Meter reicht

Berlin Nur wenn im Mietvertrag eine entsprechende Klausel steht, müssen Mieter im Winter die Wege von Eis und Schnee befreien. Darauf weist der Deutsche Mieterbund in Berlin hin.

Gibt es die Klausel, müssen Mieter die Arbeiten allerdings regelmäßig erledigen - und zwar selbst dann, wenn sie in den Urlaub fahren, krank sind oder zu den entsprechenden Zeiten berufstätig sind. Im Notfall müssten sie für eine Vertretung sorgen.

Wer für Winterpflichten verantwortlich ist, muss in erster Linie den Eingangsbereich sowie die Bürgersteige und Gehwege vor dem Haus räumen und streuen. Ein Streifen von einem Meter bis 1,20 Meter Breite reicht laut dem Mieterbund aus - zwei Fußgänger müssen aneinander vorbeigehen können. Für kleinere Wege, zum Beispiel zu Parkplätzen oder Mülltonnen, reicht ein etwa halb so breiter Streifen aus.

In der Regel erstreckt sich die Räumungs- und Streupflicht auf die Zeit von etwa 7.00 bis etwa 20.00 Uhr. Notfalls müsse mehrmals am Tag geräumt und gestreut werden. Allerdings müssen Mieter bei Dauerschneefall nicht nonstop an die Arbeit. Erst wenn sich die Wetterlage beruhigt, müssen sie ihrer Pflicht nachkommen. Vor 7.00 Uhr dürfen Passanten im Regelfall nicht darauf vertrauen, dass gestreut ist.

dpa-infocom


Sie benötigen Flash Player 9, um den RZ-Video-Player ansehen zu können.
Regioticker
Eventkalender
rz lexikon