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Vergütungsansprüche in Baubranche verjähren bald

Berlin (dpa/tmn) - In der Baubranche verjähren Ende 2008 viele Vergütungsansprüche.

Betroffene Bauunternehmer, Architekten und Fachingenieure sollten daher umgehend ihre Ansprüche durchsetzen.

Ansonsten gehen sie unter Umständen leer aus, warnt der Deutsche Anwaltverein in Berlin (DAV). Bei den Vergütungsansprüchen handelt es sich um Honorarforderungen dieser Berufsgruppen. Sie verjähren grundsätzlich nach drei Jahren. Um den Anspruch über den Verjährungstermin hinaus zu erhalten, reiche eine Mahnung nicht aus. Dies könne nur gerichtlich durchgesetzt werden, so der DAV.

Die Dreijahresfrist wird je nach Berufsgruppe unterschiedlich ermittelt. Auf der sicheren Seite stehe der Unternehmer, wenn er vom Termin der Bauabnahme oder dem Zeitpunkt ausgeht, zu dem die Bauleistung ordentlich erbracht wurde. Bei Vergütungsansprüchen auf Basis der Gebührenordnung für Architekten und Ingenieure (HOAI) oder bei Handwerkerleistungen, für die die Vergabe- und Vertragsordnung Teil B (VOB/B) vereinbart wurde, gilt: Die Verjährung richtet sich nach dem Zeitpunkt, an dem der Architekt oder Handwerker eine prüfbare Schlussrechnung abgegeben hat.

Immer aber beginnt die Verjährungsfrist dann erst ab dem jeweils nächsten Jahresanfang - das heißt für alle in diesem Jahr in Rechnung gestellten Arbeiten am 1.1.2009. Der Anspruch verjährt dann entsprechend am 31.12.2011.

dpa-infocom


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