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Nehalem inside: Die ersten PCs mit Intel Core i7

Jever/Hamburg Er gilt als neuestes Flaggschiff unter den Prozessoren für PCs.

Der Core i7 von Intel, in der Entwicklungsphase noch Nehalem genannt, kommt jetzt - wenige Tage nach seiner Präsentation - in den ersten PCs zum Einsatz.

Die Auswahl reicht vom leistungsfähigen Büro-Rechner bis hin zur High-Tech-Gaming-Maschine. Als einer der ersten Hersteller verbaut Agando Intels neuesten Vierkern-Prozessor. Das System heißt fuego 7920i4 gtx und kostet nach Angaben des Herstellers in Jever in der Standardkonfiguration 1699 Euro. In dem Rechner steckt dann der i7 920 mit einer Taktfrequenz von 2,66 Gigahertz (GHz). Damit arbeitet in dem PC zwar der günstigste und langsamste i7, aber auch der gilt Experten zufolge als ziemlich schnell. Die stärkeren i7 940 und 965 kann der Agando-Kunde gegen Aufpreis einbauen lassen. Unter anderem stecken im fuego 7920i4 gtx noch eine Festplatte mit 1 Terabyte (TB) Kapazität und eine GeForce GTX 260 mit 896 Megabyte Speicher.

Der auf spieletaugliche Rechner spezialisierte Hersteller Alienware bietet zwei Systeme an, in denen ein Vertreter der neuen Intel-Chip-Reihe werkelt: den Area-51 X-58 und den ALX X-58. Den Einstieg bildet der Area-51 X-58 mit einem Preis ab rund 1590 Euro. Auch hier kommt in der Basis-Konfiguration der 920er i7 zum Einsatz. Die Grafik wird am unteren Preisende von einer 512 MB GeForce 9800 GT beschleunigt. Die Größe des Arbeitsspeicher gibt der Hersteller mit Sitz in Hamburg mit 3 GB an - es handelt sich um Bausteine vom Typ DDR3 SDRAM mit 1066 Megahertz (MHz). Schmalbrüstig ist die nur 250 GB große SATA-Festplatte der Basis-Variante. Natürlich lässt sich die Maschine in allen Bereichen aufrüsten - gegen Aufpreis. Aber dann kann man sich gleich überlegen, ob es nicht der ALX X-58 sein soll: Basispreis 3578 Euro.

Deutlich günstiger ist der Einstieg in die Core-i7-Welt bei Dell. Der Hersteller hat angekündigt vom 2. Dezember an die PCs seiner Studio-XPS-Serie mit dem neuen Quadcore auszustatten. Der Basispreis beträgt 749 Euro. Untergebracht ist die PC-Technik dabei in einem Mini-Tower-PC. Einen Rechner, der auch neueste 3D-Spiele mit allen grafischen Details ruckelfrei wiedergeben kann, wird der Kunde zu diesem Preis erfahrungsgemäß aber wohl noch nicht bekommen.    

Der Core i7 wird nicht wie sein Vorgänger auf 65-Nanometer-, sondern auf 45-Nanometer-Basis gefertigt. Das heißt, auf der gleichen Fläche können mehr Transistoren untergebracht werden, wodurch sich die Leistungsfähigkeit erhöht. Diese neue Prozessor-Architektur benötigt jedoch eine neue Hauptplatine. Es ist daher nicht möglich, einen alten Rechner nur mit dem neuen Chip aufzurüsten. Entsprechende Mainboards werden bereits angeboten.

Es ist laut Benjamin Benz von der Computerzeitschrift «c't» jedoch nicht sinnvoll, einen älteren Rechner aufzurüsten, indem man sich einfach einen Core i7 und ein passendes Mainboard kauft. «Es muss auch ein neuer Arbeitsspeicher her.» Denn an den neuesten und damit auch vergleichsweise teuren Speicherriegel vom Typ DDR3 führt beim i7 kein Weg vorbei. Und wer eine ältere Festplatte hat, müsste, so Benz, gleich eine neue kaufen. Schließlich bremsen auch alte Festplatten das System aus.

Zwar bietet Intel seit November 2006 Vierkernprozessoren an - die Core 2 Quads. Diese arbeiten jedoch mit zwei Dualcore-Chips. Im Core i7 kommen vier einzelne Kerne zum Einsatz, die zudem einzeln auf den Cache genannten Zwischenspeicher zugreifen können. Außerdem hat Intel seine Hyperthreading genannte Technologie überarbeitet. Dadurch kann der Prozessor noch mehr Aufgaben gleichzeitig erledigen. Die «Computer Bild» hat die drei Core-i7-Chips getestet: Das Spitzenmodell Core i7-965 mit 3,2 Gigahertz (GHz) Taktfrequenz sei «der mit Abstand schnellste Prozessor», den das Magazin je gemessen hat.

Das bedeutet deutlich mehr Tempo bei der Video- und Bildbearbeitung. Und auch Spieler können in Einzelfällen vom Core i7 profitieren. Das gilt Intel zufolge zum Beispiel für Titel wie «Assassin's Creed» und «Far Cry 2», beides grafisch aufwendige Titel. Wer nur ein bisschen ins Internet geht und sonst im normalen Maß Büroanwendungen nutzt, braucht allerdings keinen Core i7. Und wem die jetzt auf den Markt geworfenen Nehalem-Rechner zu teuer sind, der kann bis zum nächsten Herbst warten. Dann sollen günstigere Core i7-Modelle herauskommen. Von Sven Appel, dpa

dpa-infocom


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