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Vom Hund erschreckt: Halter haftet für Schaden

Brandenburg Hundehalter müssen auch dann haften, wenn ihr Tier einen anderen Menschen lediglich erschreckt, dieser aber vor Aufregung stürzt.

Das geht aus einem Urteil des Brandenburgischen Oberlandesgerichts in Brandenburg an der Havel hervor.

Demnach hat der Geschädigte auch Anspruch auf eine Haftung, wenn der Hund den Sturz nur «mittelbar» verursacht hat (Az.: 12 U 94/07). In dem Fall war der freilaufende Hund eines Schäfers auf eine ältere Radfahrerin zugestürzt und hatte sie erschreckt. Die Frau hatte sich daraufhin beim Sturz verletzt und verlangte mehrere tausend Euro Schadenersatz.

In dem Prozess hatte der Schäfer argumentiert, dass die Radlerin nicht gleich beim Herannahen des Hundes gefallen sei. Vielmehr sei es zu dem Sturz erst gekommen, als sie von dem Fahrrad habe absteigen wollen. Es fehle daher der «innere Zusammenhang» zwischen einer möglicherweise durch den Hund geschaffenen Gefahr und dem später eingetretenen Schaden. Die Richter gaben jedoch der Frau recht und verurteilten den Mann zur Zahlung. Sie argumentierten, dass dieser «Zurechnungszusammenhang» nur dann nicht mehr bestehe, wenn die Reaktion des Betroffenen völlig ungewöhnlich sei und nicht mehr als «durch das Gebaren des Tieres verursacht» angesehen werden kann.

dpa-infocom


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