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Nach Englands Sieg bleiben Fußballfans in Berlin friedlich

Berlin - Auch Stunden nach dem Fußball-Länderspiel Deutschland gegen England ist es auf Berlins Straßen bis zum frühen Morgen friedlich geblieben.

Nach dem 2:1-Sieg der Engländer waren vor allem gut aufgelegte britische Fans aus dem Olympiastadion abgezogen.

«Bisher sind wir mit der Situation sehr zufrieden», sagte ein Polizeisprecher am frühen Morgen. «Jetzt müssen wir abwarten, ob noch was passiert.» Die mobilen Polizeiteams, die auf Berlins Straßen unterwegs gewesen waren, um mögliche Auseinandersetzungen zwischen Fans im Auge zu behalten, waren bereits rund drei Stunden nach Spielende auf die Wachen zurückgekehrt.

Die Polizei hatte die Fan-Gruppen eigenen Angaben zufolge auf getrennten Wegen aus dem Stadion nach Hause geschickt. Das schlechte Wetter und das Ergebnis, das besonders die Gäste milde und fröhlich stimmte, hätten der Polizei gut ins Konzept gepasst, hieß es. Alles in allem einschließlich der Einsätze direkt am Stadion hatte die Polizei rund 1500 Beamte aufgeboten. Unter den etwa 8000 britischen Fans waren bis zu 300 als gewaltbereit geltende vermutet worden. Deshalb waren zusätzlich elf Bobbys aus London angereist.

In der Nacht vor dem Spiel war es deutlich unruhiger zugegangen. Vereinzelt hatte es Auseinandersetzungen gegeben. Englische Fans hatten etwa Zivilbeamte der Polizei angegriffen, die sie für deutsche Fußballfans hielten.

dpa-infocom