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Was Frauen an ihren Autos lieben

Krefeld Viele Männer lieben ihr Auto mehr als ihre Frau. Das gilt als Binsenweisheit.

Die weibliche Leidenschaft für den fahrbaren Untersatz loderte dagegen bisher weitgehend im Verborgenen.

Die Hochschule Niederrhein in Krefeld holt das Thema jetzt aus dem Schattendasein. «Das Verhältnis von Frauen zu ihren Autos ist eine Geschichte voller Emotionen und zugleich ein Spiegel der gesellschaftlichen Entwicklung der Bundesrepublik», sagt Hochschulsprecher Rudolf Haupt. 81 Fahrerinnen aller Alters- und Berufsklassen sind dafür im Auftrag des Kompetenzzentrums «Frau und Auto» befragt worden.

Besonders nah ging den Frauen die Frage nach dem Traumauto: Viele von ihnen entschieden sich für ein Modell, das dem ihres ersten eigenen Autos ähnelt. Frauen über 40 erinnerten sich bei der Befragung emotionaler und mit lustigen Erlebnissen an ihren ersten fahrbaren Untersatz. Laut Studie blieben bei den Befragten Pannen ebenso im Gedächtnis haften wie Ausstattungsdetails, beispielsweise die selbst genähten Leopardensitzbezüge.

Für ältere Frauen bedeute die Lizenz zum Fahren Unabhängigkeit und Freiheit. «Es gibt gar nicht so wenige Omas, die zu ihrem ersten Halbmarathon mit dem Auto fahren», schildert Engelbert Kerkhoff, der Sprecher des Forschungsschwerpunktes Kompetenz im Alter. Frauen um die 40 gaben zudem auch berufliche Gründe an. Hatten sie mit Mitte 20 den Führerschein in der Tasche, übernahmen sie meist das alte Auto des Vaters. Fahrpraxis holten sie sich in den 80er Jahren noch an der Seite der Eltern auf einem Parkplatz oder dem Hof. War früher beim Kauf eines Wagens vor allem der Preis entscheidend, gibt es heutzutage das erste Auto meist zum bestandenen Abitur geschenkt.

«Gruppenzwang» gaben einige jüngere Frauen als Motiv für den Erwerb des Führerscheins an. Neun von zehn der Befragten besuchten die Fahrschule im Alter zwischen 17 und 21. Die fehlende Praxis holen sich die Fahranfängerinnen heute auf dem Verkehrsübungsplatz. Und bei der Wahl des passenden Autos ist der Status der Fahrerin entscheidend: Berufstätige Frauen demonstrieren mit einem Sportwagen ihren Erfolg im Job. Dabei bilden Singlefrauen mit hohem Einkommen und ohne Kinder die wachsende Zielgruppe für die Autoindustrie.

Hochschule Niederrhein: www.hs-niederrhein.de Von Alexandra Balzer, dpa

dpa-infocom


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