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"Still Got The Blues": Rechtsstreit um Gary Moore-Welthit geht weiter

Sinzig/ München Der Rechtsstreit um die Urheberrechte des Welthits „Still got the Blues“ von Gary Moore geht nach einem Urteil des Landgerichts München I wahrscheinlich in die nächste Instanz.

Moore werde beim Oberlandesgericht München Berufung gegen die Entscheidung einlegen, sagte der Rechtsanwalt des Rockstars.

Anfang Dezember hatte das Gericht dem rheinland-pfälzischen Kläger Jürgen Winter Recht gegeben, der den Musiker und die Plattenfirma Virgin verklagt hatte. Das Gericht folgte Winters Ansicht, der zwischen seinem Werk „Nordrach“ aus den 1970er Jahren und Moores Gitarrensolo von 1990 frappierende Übereinstimmungen sah. Jürgen („Judy“) Winter, der in Sinzig am Rhein lebt, hatte vor mehr als 30 Jahren in der Gruppe „Jud's Gallery“ aus dem Schwarzwald gespielt. In einem Studio hatte er auch sein zwölf Minuten langes Stück „Nordrach“ aufgenommen und im Radio gespielt. Auf einer Platte wurde es aber nicht mehr veröffentlicht, weil sich die Gruppe vorher auflöste.

Im Jahr 2000 erkannte Winters Lebenspartnerin Parallelen zwischen den Schlussklängen von „Nordrach“ und Moores Welthit „Still got the blues“. Das Gericht nahm an, dass Moore den Song im Radio gehört und sich bis zur Komposition seines Hits im Jahre 1990 gemerkt habe. Der in England lebende Moore behauptete aber, „Nordrach“ nicht gekannt zu haben.

RZO