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Seereisen mit «Alexander von Humboldt» abgesagt

Bonn Der Veranstalter Phoenix Reisen hat alle Touren mit dem Kreuzfahrtschiff «Alexander von Humboldt» in der laufenden Wintersaison abgesagt.

Grund ist die Zahlungsunfähigkeit des niederländischen Eigners, bei dem Phoenix das Schiff gechartert hat.

Dies erklärte Geschäftsführer Benjamin Krumpen am Freitag (5. Dezember) in Bonn. Er bestätigte damit einen Bericht des Internetportals «DerWesten.de» aus Essen. Betroffen sind laut Krumpen alle Fahrten mit der «Alexander von Humboldt» bis zum 2. Mai 2009. Den 2000 Passagieren, die diese Touren gebucht hatten, sollen nun andere Seereisen angeboten werden.

Geplant waren bislang Reisen mit der «Alexander von Humboldt» nach Südamerika und in die Antarktis. An Bord ist Platz für bis zu 470 Gäste. Phoenix will die Betroffenen nun auf anderen Schiffen aus dem eigenen Programm und bei Mitbewerbern wie Transocean Tours und Hansa Kreuzfahrten unterbringen. Das 150 Meter lange, 1990 gebaute Schiff selbst soll am 3. Mai 2009 für Phoenix wieder auf Reisen gehen, sagte Krumpen. Ein neuer Reeder, der den Chartervertrag übernimmt, sei schon gefunden. Die Routenplanung in Nordeuropa ändere sich nicht.

Die «Alexander von Humboldt» ist nicht das erste Schiff eines deutschen Veranstalters, dessen Winterprogramm kurzfristig storniert worden ist. Ende November hatte bereits Transocean Tours die letzte Weltreise mit dem Ex-ZDF-Traumschiff «Astoria» abgesagt, weil während eines Werftaufenthalt Schäden am Antrieb festgestellt wurden. In diesem Fall waren die Buchungen von etwa 3000 Passagieren betroffen.

dpa-infocom