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Hotels in vielen Erdteilen günstiger - Teures Moskau

Berlin Hotelübernachtungen sind im Sommer 2008 in vielen Teilen der Welt billiger geworden.

Der Hotelpreis-Index (HPI) des Portals Hotels.com registrierte von Juli bis September Tarife, die im Schnitt um drei Prozent unter denen des dritten Quartals 2007 lagen.

Für den Index werden die tatsächlich gezahlten Preise in 68 000 Hotels rund um den Globus ausgewertet. Dabei zeige sich schon seit dem April, dass die Preise «als Reaktion der Hoteliers auf die wirtschaftliche Flaute» weltweit stetig sinken. Das Portal mit Deutschlandsitz in Berlin erwartet, dass sich diese Entwicklung in den kommenden Monaten weiter fortsetzen wird.

Besonders stark sanken die Preise in diesem Sommer in Nordamerika, wo sie um fünf Prozent nachgaben. Hotelnächte in Las Vegas wurden für Urlauber aus der Eurozone sogar um 25 Prozent günstiger: In der Kasinostadt, die unter dem Druck steht, ihre vielen Zimmer permanent gut auszulasten, kostete die Nacht im Schnitt nur noch 74 Euro.

Auch in anderen Zielen profitierten Urlauber aus Mitteleuropa laut dem HPI von guten Wechselkursen. So sanken die Durchschnittspreise zum Beispiel in London um 13 Prozent auf nun 136 Euro pro Zimmer und Nacht. Um jeweils 20 Prozent nach unten gingen die Durchschnittsraten in Edinburgh (jetzt 126 Euro) und in Reykjavik auf Island (103 Euro).

Unter den teuersten Reiseländern Europas fiel Großbritannien von Platz eins auf Rang vier zurück: Im Schnitt mussten Reisende in England, Schottland und Wales noch 128 Euro pro Zimmer und Nacht bezahlen. Im Sommer 2007 waren es noch 148 Euro gewesen. Neuer Spitzenreiter in dieser Statistik ist jetzt Norwegen mit Durchschnittspreisen von 149 Euro, gefolgt von der Schweiz (147). In Deutschland mussten Hotelgäste im Schnitt 101 Euro pro Nacht zahlen. In Österreich waren es 98 Euro, zwölf Prozent weniger als im Vorjahr.

Insgesamt legten die Hotelpreise in Europa allerdings leicht zu: Sie stiegen im Vergleich zum dritten Quartal des Vorjahres im Schnitt um zwei Prozent. Nach Einschätzung von Hotels.com lag dies an einer «einigermaßen starken Sommersaison» auf dem Kontinent. Auch in Europa seien die Hotelpreise inzwischen aber auf dem Rückzug. Dies werde sich für Reisende im Jahr 2009 voraussichtlich positiv auswirken.

Die weltweit teuerste Stadt für Hotelgäste blieb dem HPI zufolge Moskau mit durchschnittlich 259 Euro pro Nacht und Zimmer. Auf Rang zwei folgt Monte Carlo (237 Euro) vor New York (219 Euro).

In Deutschland waren Hotelbetten in Frankfurt/Main und Köln mit jeweils 119 Euro pro Zimmer und Nacht am teuersten. Beide Städte legten im Vergleich zum dritten Quartal 2007 deutlich zu, während der Vorjahres-Spitzenreiter Düsseldorf von 119 auf 105 Euro pro Nacht und Zimmer zurückfiel. In Salzburg, der Stadt mit dem höchsten durchschnittlichen Zimmerpreis in Österreich, standen im Schnitt ebenfalls 119 Euro pro Nacht auf der Zimmerrechnung. In der Schweiz lag Genf mit 172 Euro an der Spitze, gefolgt von Zürich mit 139 Euro.

Dass wegen der Wirtschaftslage derzeit weniger gereist wird, lässt sich den Angaben zufolge nicht feststellen: Es gebe keinen Rückgang bei der Zahl der Kunden, so Hotels.com. Um ihre Ausgaben zu senken, buchten viele Reisende allerdings verstärkt Unterkünfte im mittleren Preissegment, zum Beispiel Hotels mit drei statt mit vier Sternen.

dpa-infocom