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Reisen mit der Bahn: Höhere Preise und neue Strecken

Berlin Neue Zeiten bei der Bahn: Am Sonntag (14. Dezember) werden die Fahrpläne gewechselt.

Einige neue Verbindungen kommen hinzu. Das Zugfahren wird aber um durchschnittlich 3,9 Prozent teurer.

Wie das Unternehmen am Mittwoch (10. Dezember) mitteilte, soll zugleich der Service verbessert werden. So wird es von Sonntag an einen neuen Internet-Auftritt geben. Der Kunde werde dann schneller und einfacher an Fahrkarten und Informationen kommen, kündigte die Bahn an. Neu ist auch die einheitliche Service-Telefonnummer 01805 99 66 33, die vom 16. Dezember an geschaltet wird. Anrufe aus dem Festnetz kosten 14 Cent pro Minute.

Bereits am 11. Dezember wird die neue Hamburger S-Bahn-Linie zum Flughafen Fuhlsbüttel feierlich eröffnet. Vom 12. Dezember an fährt sie dann im Zehn-Minuten-Takt von der Innenstadt bis zum Airport. Das Projekt war seit Jahrzehnten in der Planung. Die Strecke von Hamburg nach Lübeck geht am Wochenende elektrifiziert ans Netz. Die Bahn richtet morgens eine ICE-Direktverbindung von Lübeck über Hamburg, Hannover, Würzburg nach München ein. Abends geht es wieder zurück.

Zwischen München und Wien wird am Sonntag ein Zwei-Stunden-Takt eingeführt. Auf der Strecke wird unter anderem der neue Schnellzug Railjet der Österreichischen Bundesbahnen (ÖBB) fahren, der drei Klassen hat - außer einer ersten und zweiten auch eine Premium-Klasse mit breiten Ledersesseln und besonderem Service am Platz. Im Abstand von zwei Stunden fahren künftig Intercitys von Amsterdam über Osnabrück und Hannover nach Berlin.

Auf zwei ICE-Routen müssen Bahnkunden bis auf weiteres noch mit Einschränkungen leben: Wegen häufigerer Kontrollen der Achsen können auf den Strecken Berlin-Leipzig-München und Dresden-Leipzig-Frankfurt nicht alle Neigetechnik-ICE eingesetzt werden. Teilweise werden andere Zugtypen eingesetzt, die Bahn will aber wieder zum Stunden- Takt zurückkehren.

An den Hauptreisetagen an Weihnachten und Silvester wird die Bahn zusätzliche Züge von und nach Berlin einsetzen. Weil der 24. Dezember auf einen Mittwoch falle, dürfte sich der Weihnachtsreiseverkehr in diesem Jahr auf mehrere Tage verteilen, sagte ein Bahnsprecher. Dennoch sei eine Platzreservierung ratsam. Vor allem am 4. Januar, einem Sonntag, erwartet die Bahn großen Andrang auf die Züge.

Je nach Strecke fällt die Preiserhöhung am 14. Dezember unterschiedlich aus. Zweiter Klasse kostet es im ICE dann zum Beispiel von Frankfurt am Main nach München 89 statt 85 Euro, von Hamburg nach Hannover 40 statt 39 Euro. Für die Bahncard mit 50- Prozent-Rabatt sind 225 Euro zu zahlen, fünf Euro mehr als bisher. Eine Bahncard mit 25 Prozent Ermäßigung kostet künftig 57 statt 55 Euro. Für das Schöne-Wochenende-Ticket sind nun 37 Euro zu berappen (bisher 35 Euro). Die Preise für Ländertickets werden um einen Euro angehoben.

Service-Telefonnummer (vom 16. Dezember an): 01805 / 99 66 33 (14 Cent pro Minute)

dpa-infocom