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VG-Chef wird angeklagt wegen sexueller Nötigung und Betrug

Kaisersesch Wohl eher ein unruhiges Weihnachtsfest für den Bürgermeister der Verbandsgemeinde Kaisersesch, Ewald Mattes (CDU).

Er wird sich bald vor dem Schöffengericht beim Amtsgericht Cochem zu verantworten haben. Die Staatsanwaltschaft Koblenz wirft ihm Betrug in mehreren Fällen und sexuelle Nötigung einer Mitarbeiterin vor.

Zwischen 2002 und 2006 soll der heute 57-Jährige, auch Geschäftsführer der Wirtschaftsförderungsgesellschaft und des Technologie- und Gründerzentrums Kaisersesch, Dienstfahrten in diesen drei Funktionen in neun Fällen doppelt oder falsch abgerechnet haben. Gesamtschaden laut Anklageschrift: 670 Euro.

Sollten sich die Vorwürfe bestätigen, droht Mattes in diesen Fällen wohl nur eine Geldstrafe. Sehr viel schwerer wiegt allerdings der Vorwurf, eine Mitarbeiterin der Verbandsgemeindeverwaltung sexuell genötigt zu haben.

Di, 09. Dez. 2008, 16:37 © Rhein-Zeitung & Rhein-Zeitung
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