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Wildkatze breitet sich im Westerwald aus

Westerwaldkreis Die Wildkatze wandert durch den Westerwald. Und sie hält sich viel weiter nördlich auf als angenommen - diese Schlussfolgerung kann Naturschutzreferent Philipp Schiefenhövel von der Will & Lieselott Masgeik-Stiftung in Molsberg nach einem Jahr Erfassungsprojekt zur Ausbreitung der Wildkatze im Westerwald ziehen. Gemeinsam mit dem BUND (Kreisgruppe Westerwald) hat die Stiftung in dieser Zeit mehr als 50 als zuverlässig eingestufte Beobachtungen oder Totfunde der Wildkatze dokumentiert. „Dabei waren uns die Jägerschaft und die Forstämter eine große Hilfe“, bedankt sich Schiefenhövel.

Durch die Anbringung von sogenannten Lockstöcken konnten weitere Belege der Wildkatze im Westerwald gewonnen werden. So konnten die Mitarbeiter der Stiftung innerhalb des Untersuchungszeitraumes von Mitte Februar bis Ende April an sechs der insgesamt 24 Lockstöcke wiederholt Haarproben gewinnen. 18 verschiedene Proben wurden vom Forschungsinstitut Senckenberg auf ihre Artzugehörigkeit analysiert. Die Proben von den sechs Lockstöcken, die vor allem im oberen Eisenbachtal und Gelbachtal installiert waren, konnten alle mit hoher Wahrscheinlichkeit als Wildkatzenhaare analysiert werden. Neben diesen genetischen Belegen konnten außerdem einzelne Tiere durch Kamerafallen fotografiert werden.

Mehr dazu lesen Sie in der Mittwochausgabe der Westerwälder Zeitung

Di, 09. Dez. 2008, 14:54 © Rhein-Zeitung & Rhein-Zeitung
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