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Aartal: In Niederneisen grasen schottische Hochlandrinder auch im Winter draußen

Niederneisen Nicht unbedingt typisch für das Aartal sind schottische Hochlandrinder. Doch inzwischen fühlen sich die Tiere in der Gegend schon heimisch. Andreas Schwenk hält in Niederneisen eine Herde mit 60 Wiederkäuern.

Das besondere an der urwüchsigen Rasse ist, dass sie ganzjährig auf der Weide steht. Für die Freilandhaltung hat sie eine starke Konstitution entwickelt. Die Rinder haben sich beispielsweise ein dickeres Fell zugelegt.

Was vor fast 20 Jahren als Hobby begann, ist für den Mann aus Niederneisen inzwischen zum Teilberuf geworden. Er züchtet als einziger im Aartal diese Tiere und vermarktet auch teilweise das Fleisch selbst. Dessen Qualität rührt vor allem daher, dass das Vieh ständig in Bewegung ist und so eine entsprechende Muskulatur bildet.

Weil diese Rinder so genügsam sind, konnten sie sich in früheren Zeiten auch die armen Leute im schottischen Hochland leisten, wo die Tiere ursprünglich herstammen.

Mehr dazu steht in der Mittwochausgabe der Rhein-Lahn-Zeitung.

Di, 09. Dez. 2008, 16:31 © Rhein-Zeitung & Rhein-Zeitung
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