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Ex-Yahoo!-Topmanager geht zu Microsoft

Redmond Microsoft hat nach seinem geplatzten Übernahmeversuch mit Qi Lu einen weiteren hochrangigen Manager des Internetkonzerns Yahoo! für sich gewinnen können.

Lu werde ab Januar die Abteilung der Online-Services leiten, teilte Microsoft am Donnerstag (Ortszeit) in Redmond mit. «Ich bin überaus erfreut, Qi bei Microsoft zu begrüßen», sagte Microsoft-Chef Steve Ballmer. Der 47-jährige Entwickler sei in der Branche für seine tiefen technischen Kenntnisse, seine Führungsqualitäten und seine ausgeprägte Arbeitsmoral bestens bekannt.

Lu hatte Yahoo! im August verlassen - zu einer Zeit, in der eine ganze Reihe hochrangiger Manager dem Unternehmen den Rücken gekehrt hatten. Zuvor arbeitete er über zehn Jahre hinweg als Leiter der Entwicklungsabteilung der Such- und Anzeigen-Sparte bei Yahoo!. Lu gelte als hoch angesehene technische Führungskraft und als Arbeitspferd, schreibt das «Wall Street Journal». Er übernimmt einen Teil des Postens von Kevin Johnson, der Microsoft im Juli verlassen hatte. Die Leitung der Windows-Sparte, die damals ebenfalls unter Johnsons Verantwortung lag, wird Ballmer künftig übernehmen.

Microsoft hatte über viele Monate hinweg erfolglos versucht, Yahoo! für mehr als 40 Milliarden Dollar zu kaufen und sich damit im harten Wettbewerb im Online-Anzeigen-Geschäft gegen Marktführer Google besser aufzustellen. Nach vielfach verschleppten Gesprächen und zähen Verhandlungen hatte der Software-Hersteller jedoch zuletzt kein Interesse mehr gezeigt. Inzwischen hat Microsoft eine Reihe ehemaliger Yahoo!-Manager abgeworben. Erst vor rund zehn Tagen gewann das Unternehmen mit Sean Suchter einen der wichtigsten Suchmaschinen-Spezialisten von Yahoo! für sich.

«Seit Microsoft Yahoo! nicht auf dem einfachen Weg bekommen hat, versuchen sie es mit der Einstellung von einigen Mitarbeitern, die ihnen möglicherweise helfen können», sagte Matt Rosoff, Analyst bei der Marktforschung Directions on Microsoft in Kirkland, US- Bundesstaat Washington, der Finanznachrichtenagentur Bloomberg. Unter der Leitung Lus hatte das Suchmaschinen-Geschäft von Yahoo! allerdings gegen den Rivalen Google weiter an Boden verloren.

Für Microsoft könnte die Neueinstellung aber auf jeden Fall ein Schnäppchen sein, stichelte die Yahoo!-Expertin Kara Swisher in einem Blog-Eintrag des «Wall Street Journal»: Denn der Manager sei von Yahoo! und koste Microsoft rund 39,9 Milliarden Dollar weniger, als die komplette Übernahme des Unternehmens zu Buche geschlagen hätte.

dpa-infocom


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