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Kompromissvorschlag für DSL auf dem Land

Berlin Für die flächendeckende DSL-Versorgung in ländlichen Gebieten hat der Branchenverband BITKOM einen Einigungs-Vorschlag vorgelegt.

Danach soll künftig ein derzeit nur wenig genutzter Teil des terrestrischen Fernseh-Signals (DVB-T) für die schnelle Übertragung von Daten verwendet werden.

Noch immer seien rund 800 Gemeinden in Deutschland von einer Versorgung mit schnellen Internet-Leitungen abgeschnitten, teilte der Verband am Freitag mit. Damit seien sie deutlich benachteiligt.

Viele Haushalte liegen zu weit von den Vermittlungsstellen der Telekom-Anbieter entfernt, um versorgt zu werden. Neben den Ortschaften ohne Anschluss verfügten viele Gemeinden nur über sehr geringe Bandbreiten. Die Lücken sollen nun mit Frequenzen des Fernseh-Signals geschlossen werden. Der obere Frequenzbereich des UHF-Bandes (zwischen 790 und 862 Megahertz) sei zu zwei Drittel für militärische Zwecke reserviert und werde kaum noch genutzt. Fernseh- Sender, die ihr DVB-T-Signal in diesem Bereich ausstrahlen, könnten auf andere Kanäle ausweichen und würden dafür Ausgleichszahlungen erhalten. Die Kosten dafür solle ein Digitalisierungsfonds decken, der aus dem Erlös der Frequenzvergabe gespeist werden soll, so der Vorschlag der BITKOM.

Bislang war eine Einigung über eine neue Nutzung der Frequenzen am Widerstand der Fernsehsender gescheitert. «Jetzt sollten insbesondere die Bundesländer im Bundesrat der entsprechenden Änderungen der Frequenzzuweisung zügig zustimmen», sagte BITKOM-Präsident August- Wilhelm Scheer. Die großen Telekom-Provider hätten bereits erklärt, zügig die unterversorgten Gebiete mit Breitband auszustatten, sofern sie die Frequenzen erhielten, hieß es. Alternativ könnten sie auch von Mobilfunk-Unternehmen für den Aufbau eines neuen, leistungsfähigen Mobilfunk-Netzes genutzt werden.

dpa-infocom


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