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EA leidet unter flauem Weihnachtsgeschäft

Redwood City Der Computerspiele-Hersteller Electronic Arts leidet unter einem schleppenden Weihnachtsgeschäft.

Das Unternehmen musste seine Ziele für das noch bis Ende März laufende Geschäftsjahr aufgeben.

Als Konsequenz will Electronic Arts den Sparkurs verschärfen: Im kommenden Jahr wird das Spieleangebot gestrafft, was auch einen Stellenabbau nach sich ziehen wird. Das Unternehmen hatte zuletzt erneut einen hohen Verlust ausgewiesen.

Eine neue Prognose für das Geschäftsjahr werde es erst bei Vorlage

der Zahlen des laufenden dritten Quartals Anfang Februar geben, kündigte Electronic Arts am Dienstag nach US-Börsenschluss an. Die Nachfrage sei enttäuschend und entspreche nicht den Erwartungen, sagte Konzernchef John Riccitiello.

Die nun aufgegebene Prognose stammt erst von Ende Oktober. Damals hatte Electronic Arts einen Umsatz von 4,9 bis 5,15 Milliarden Dollar angekündigt sowie ein Ergebnis pro Aktie zwischen einem Verlust von 21 US-Cent und einem Gewinn von 7 Cent.

Zum Weihnachtsgeschäft hat der Spieleproduzent neben zahlreichen Sportspiel-Klassikern auch eine neue Version des Rennspiels «Need for Speed» sowie den relativ neuen Titel «Spore» aus der Entwicklerschmiede des populären Games «Die Sims» im Programm.

Marktforscher hatten zuletzt ihre Prognose bekräftigt, dass trotz der weltweiten Wirtschaftskrise die Computer-Spielebranche auch im kommenden Jahr zweistellig wachsen wird.

Vor allem der Konsolen-Spezialist Nintendo trotzt mit seiner Wii derzeit der Flaute. «Ich sehe soweit keine negativen Zeichen», hatte Nintendo-Präsident Satoru Iwata der Finanznachrichtenagentur Bloomberg am Dienstag gesagt. «Der Schwung bei den Verkaufszahlen wird so schnell nicht abebben.» Das japanische Traditionshaus hatte die Produktion zuletzt erneut steigern müssen, um der Nachfrage nachzukommen. Electronic Arts wolle künftig ebenfalls mehr Spiele entwickeln, die sich besser für die Wii-Konsole eigneten, sagte Riccitiello.

dpa-infocom


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