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ADAC: Deutschland wichtig für Rennkalender

Hamburg Auch ADAC-Sportpräsident Hermann Tomczyk hat die Bedeutung des Formel-1-Standorts Deutschland unterstrichen.

Sollte der Große Preis 2010 auf dem Hockenheimring aus Finanzierungsgründen tatsächlich ausfallen, würde er dies sehr bedauern.

«Die Formel 1 in Deutschland zählt für mich, wie andere europäische Rennen übrigens auch, zu den elementaren Bestandteilen des Grand-Prix-Kalenders. Ganz einfach deshalb, weil die Formel 1 in Europa ihre Wurzeln hat und hier ihre Tradition begründet ist», sagte Tomczyk der Deutschen Presse-Agentur dpa.

Der Sportchef des ADAC verwies dabei auch auf die deutsche Fahrerbeteiligung und die beiden in der «Königsklasse» des Motorsports engagierten Automobilbauer Mercedes und BMW. Mit fünf aktuellen Grand-Prix-Piloten und zwei Herstellern sei Deutschland in der Formel 1 derzeit bestens vertreten.

BMW hatte zuvor ebenfalls erklärt , dass Deutschland ein wichtiger Markt für die Marke sei. «Die Formel 1 darf ihre Traditionsschauplätze nicht verlieren», hieß es in einem Statement der Bayern. «Natürlich haben wir Interesse, dass den deutschen Formel-1-Besuchern mindestens ein Grand Prix in Deutschland geboten wird, nachdem es bis vor kurzem sogar zwei pro Saison gab», betonte auch Mercedes-Motorsportchef Norbert Haug.

Die Verantwortlichen der Hockenheimring GmbH hoffen auch auf die mögliche Unterstützung der Hersteller. Allerdings signalisierten diese öffentlich bislang noch keine finanzielle Hilfe. Dabei schlägt in Hockenheim ein Minus von 5,3 Millionen Euro aus dem Grand Prix in diesem Jahr zu Buche. «Ähnlich hoch» beziffern die Kollegen vom Nürburgring, wo 2009 der Große Preis von Deutschland ausgefahren wird, die Verluste durch die Austragung des Deutschland-Grand-Prix. Der Eifel-Kurs steht als Ersatz für Hockenheim in der Saison 2010 nicht zur Verfügung.

Im Fall Hockenheimring, der in allen anderen Geschäftsbereichen nach eigenen Angaben schwarze Zahlen schreibt, will das Land Baden- Württemberg das Defizit nicht übernehmen. Bei einem Spitzengespräch soll aber nach anderen Lösungen gesucht werden. «Der Zug ist noch nicht abgefahren», sagte Hockenheimring-GmbH-Geschäftsführer Karl- Josef Schmidt.

dpa-infocom


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