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Das EU-Klimaschutzpaket in Zahlen

Brüssel Die Europäische Union will im globalen Kampf gegen den Klimawandel eine Vorreiterrolle einnehmen. Das «Klima- und Energiepaket» in Zahlen: 

- DIE BEREITS BESCHLOSSENEN «20-20-20-ZIELE»: KOHLENDIOXID: Die EU will den Ausstoß von Kohlendioxid (CO2) bis zum Jahr 2020 um 20 Prozent gegenüber 1990 senken. ERNEUERBARE ENERGIEN: Der Anteil erneuerbarer Energien am Energiemix in der EU soll auf 20 Prozent angehoben werden. Der Anteil von Biokraftstoffen soll auf 10 Prozent steigen. ENERGIEEFFIZIENZ: Bis 2020 sollen die Europäer um 20 Prozent weniger Energie verbrauchen als dies ohne Klimapaket der Fall wäre.

- DAS 30-PROZENT-ZIEL: Sollte 2009 in Kopenhagen ein neues Weltklimaabkommen abgeschlossen werden und sich die internationale Staatengemeinschaft darin zu «vergleichbaren» Reduktionszielen verpflichten, will die EU ihren CO2-Ausstoß sogar um 30 Prozent reduzieren.

- DIE NOCH UMSTRITTENE UMSETZUNG:  Für die konkrete Umsetzung hat die EU-Kommission 2005 als Referenzjahr vorgeschlagen. Diese Daten seien leichter zu beschaffen. «ETS»: Die Industrie soll mittels Emissionshandel («Emissions Trading System»/«ETS») zu einer CO2-Reduktion von 21 Prozent gezwungen werden. «NON-ETS»: Die Mitgliedstaaten sollen bis 2020 mittels Wärmedämmung, Abfallmanagement oder besserem Nahverkehr ihren CO2-Ausstoß um im Schnitt 10 Prozent gegenüber 2005 absenken («NON-ETS»-Bereich).

- Die KOSTEN werden allein für 2020 auf 90 Milliarden Euro beziffert. Sollte nichts geschehen, werden diese Kosten allerdings auf 5 bis 20 Prozent des Bruttoinlandprodukts (BIP) geschätzt. Außerdem könnten mit dem Klimapaket Öl- und Gaseinfuhren in Höhe von 50 Milliarden Euro und Gesundheitskosten von gut 27 Milliarden Euro gespart werden. Alleine die Förderung der erneuerbaren Energien soll 2 Millionen neue Arbeitsplätze schaffen.

- INDIVIDUELLE QUOTEN FÜR DIE MITGLIEDSTAATEN: Jedes EU-Mitgliedsland bekommt eine individuelle Quote zugeteilt. So soll Deutschland seinen CO2-Ausstoß gegenüber 2005 um 14 Prozent auf knapp 440 Millionen Tonnen («NON-ETS») reduzieren. Bei den erneuerbaren Energien soll Deutschland seinen Anteil von 5,8 Prozent im Jahr 2005 auf 18 Prozent anheben. Erfüllt ein Land seine Verpflichtung nicht, kann die EU-Kommission vor dem Europäischen Gerichtshof (EuGH) klagen. Einige Länder mit wirtschaftlichem Aufholbedarf dürfen ihren Ausstoß sogar erhöhen. An der Spitze steht Bulgarien (+ 20 Prozent).

- CO2-AUSSTOSS IN ABSOLUTEN ZAHLEN: 1990 wurden in der EU 5,57 Milliarden Tonnen CO2 ausgestoßen. Bis 2006 sank der Ausstoß um 8 Prozent auf 5,14 Milliarden Tonnen, hauptsächlich wegen des Zusammenbruchs der Ostblock-Industrien. Aus Deutschland kommt gut ein Fünftel des CO2-Ausstoßes.

- ÄNDERUNGEN: Die zuständigen Ausschüsse im Europaparlament hatten 3365 Änderungsanträge zum Klimapaket eingereicht.

dpa-infocom


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