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Millionen futsch: Mutter veruntreute Vermögen der Tochter

Westerburg Zu einer Haftstrafe von einem Jahr und sechs Monaten wurde am Westerburger Amtsgericht eine 49-jährige Mutter verurteilt, weil sie in 13 verschiedenen Fällen das Vermögen ihrer Tochter veruntreut hatte. Das Gericht gelangte zur Überzeugung, dass die Angeklagte rund 120 000 Euro, der Erlös aus dem Verkauf einer Immobilie in Wiesbaden, in die eigene Tasche gewirtschaftet hatte. Wie jetzt bekannt wurde, ist der Vermögensschaden für die heute 23-jährige Tochter offenbar noch weitaus höher.

So hatte die Tochter von ihrem Vater seinerzeit ein Vermögen von 5,3 Millionen D-Mark geerbt. Die 23-Jährige besitzt heute davon lediglich noch eine Immobilie, deren Wert sie selbst auf höchstens 200 000 Euro schätzt. Den Rest soll die Mutter zweckentfremdet haben. Die Strafe wurde für die Mutter für die Dauer von drei Jahren zur Bewährung ausgesetzt. Ferner muss die 49-Jährige 120 Stunden gemeinnützige Arbeit ableisten.

Mehr dazu lesen Sie in der Donnerstagausgabe der Westerwälder Zeitung.

Mi, 10. Dez. 2008, 14:00 © Rhein-Zeitung & Rhein-Zeitung
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