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Gemälde-Glückspilz wegen versuchten Betrugs zu Haftstrafe verurteilt

Betzdorf -

Dass bestraft wird, wer sein Glück überstrapazieren will, dies zeigte sich gestern vor dem Amtsgericht in Betzdorf. Hier bekam ein 43-Jähriger, der ursprünglich aus Kirchen stammt, ein Jahr und neun Monate Haft ohne Bewährungs-Chance, weil er sich des versuchten Betrugs schuldig gemacht hatte. Riesen-Glück hatte der Verurteilte drei Jahre zuvor gehabt, als er ein Gemälde des italienischen Malers Marino Marini für 1700 Euro kaufte, das 2006 rund 490 000 Euro bei Sotheby’s in London erbrachte (die RZ berichtete). Doch als der Mann einen Kumpel aus Polch, der er als Partner mit ins Boot geholt hatte, übers Ohr hauen wollte, da überstrapazierte er sein Glück: Er landete vor Gericht.

Richter Hubert Ickenroth rollte die Geschichte als ein undurchsichtiges „Theaterstück“ auf und sagte, dass bei den Zeugenaussagen gelogen worden sei, dass sich die Balken bogen...

Mehr dazu lesen Sie in der Samstagausgabe der Rhein-Zeitung für den Kreis Altenkirchen.

Fr, 12. Dez. 2008, 16:38 © Rhein-Zeitung & Rhein-Zeitung
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