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Verein löst sich auf - Jugend profitiert

Rhein-Hunsrück Der vor rund drei Jahren gegründete Verein „Arbeit für Jugend“ hat sich aufgelöst.

Vom vorhandenen Vereinskapital von 8000 Euro profitieren zu gleichen Teilen die Firma Best der Stiftung Bethesda-St. Martin in Boppard und das Evangelische Bildungszentrum Schmiedel in Nannhausen bei Simmern.

Der Verein „Arbeit für Jugend“ war mit dem Ziel angetreten, arbeitslose Jugendliche bis 24 Jahren ins Berufsleben zu integrieren. Die Mitglieder des Vereins sind durch den Kreis gereist, um gegen die Jugendarbeitslosigkeit vorzugehen.

„Wir haben mit der Initiative viel erreicht. Mehr als 100 Jugendliche wurden vor Arbeitslosigkeit, Suchtproblematik und Kriminalität bewahrt. Viele sind dankbar für die Perspektive, die wir ihnen gegeben haben“, blicken die Vereinsmitglieder Dietmar Tuldi, Klaus Wende, Kevin Keber, Achim Kistner und Bernd Albrecht mit Genugtuung zurück.

Aber beim Verein „war die Luft raus“, so Tuldi. Durch den wirtschaftlichen Aufschwung der vergangenen Jahre ist die Jugendarbeitslosigkeit stark zurückgegangen. „Aber wir wissen unser Anliegen ja in guten Händen“, verweist Tuldi auf das Engagement von Best und den Schmiedelanstalten, die sich in besonderem Maße für Jugendliche einsetzen.

Die Schmiedelanstalten bieten Maßnahmen für benachteiligte junge Menschen zur Förderung der Berufsreife und für die Berufsvorbereitung an.

Die Firma Best kann die 4000 Euro gut gebrauchen, um weitere Arbeitsplätze für psychisch kranke und behinderte Menschen zu den Bedingungen des freien Arbeitsmarktes zu schaffen.

Mi, 10. Dez. 2008, 17:32 © Rhein-Zeitung & Rhein-Zeitung
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