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Vermietungsabsicht muss für Fiskus ernsthaft sein

München/Würzburg Für eine noch nicht vermietete Wohnung können beim Fiskus nicht ohne weiteres negative Einkünfte geltend gemacht werden. Der Besitzer muss dem Finanzamt auch belegen können, dass er sich ernsthaft und nachhaltig um eine Vermietung bemüht hat.

Nach Ansicht des Bundesfinanzhofes in München muss eine ernsthafte Vermietungsabsicht vorliegen. Diese ist beispielsweise zu bezweifeln, wenn der Besitzer gleichzeitig den Verkauf der Wohnung erwägt (Az.: IX R 1/07). Darauf weist das Institut für Wirtschaftspublizistik (IWW) in Würzburg hin.

Ob die Vermietungsbemühungen aber tatsächlich für eine Anerkennung ausreichen, liegt dem Urteil zufolge in der freien Entscheidung der Finanzgerichte. In dem Fall hatte ein Mann sein zuständiges Finanzamt verklagt. Das Amt hatte die von ihm als vorab entstandene Werbungskosten angesetzte Summe von mehr als 31 000 D-Mark für eine leerstehende und angeblich zu vermietende Wohnung nicht anerkannt. Die Bundesfinanzrichter gaben jedoch dem Finanzamt und dem Finanzgericht Recht, das die Klage als Vorinstanz abgelehnt hatte. Dessen Begründung: Abgesehen von einer einzigen Wohnungsbesichtigung und einer Anzeige im Streitjahr habe der Mann seine Vermietungsbemühungen nicht weiter forciert und auch keinen Makler eingeschaltet.

dpa-infocom


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