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Heizöl-Preis hat sich seit Sommer fast halbiert

Hamburg Mieter und Eigentümer von Wohnimmobilien können sich auf deutliche Entlastungen bei den Heizkosten einrichten.

Der Preis für Heizöl hat sich nach Berechnungen des Hamburger Energie-Informationsdienstes EID seit seinem Höchststand im Sommer fast halbiert.

Im Durchschnitt von 14 großen Städten in Deutschland mussten die Kunden am Freitag 51,90 Euro für 100 Liter bezahlen (bei Abnahme von 3000 Litern). Das ist ein Rückgang von 3,80 Euro gegenüber der Vorwoche und von mehr als 46 Euro gegenüber Juli. Der Heizölpreis hat damit wieder ein Niveau erreicht wie im Juni 2005.

Auch die Gaspreise werden in den nächsten Monaten deutlich sinken, weil sie zeitversetzt den Ölpreisen folgen. Verschiedene Gasversorger haben bereits Preissenkungen angekündigt, obwohl bei einigen Unternehmen die Preise zum 1. Januar zunächst noch einmal steigen. Ursache dafür sind die außergewöhnlich starken Preisschwankungen auf den Energiemärkten innerhalb kurzer Zeit. Der Rohölpreis ist seit seinem Höchststand von mehr als 148 Dollar für ein Barrel (159 Liter) im Juli um mehr als 100 Dollar gefallen.

«Die ganz große Nachfragewelle ist beim Heizöl erst einmal vorbei», sagte EID-Chefredakteur Rainer Wiek. Nach Daten aus der Branche sind die Öltanks der Verbraucher wieder zu mehr als 60 Prozent gefüllt, was noch nicht ganz dem langjährigen Durchschnitt entspricht. Mit den sinkenden Preisen und der einsetzenden Heizperiode war es seit September zu einer Kaufwelle gekommen, die oft die Kapazitäten der Heizölhändler ausschöpfte. Inzwischen sind die Bestellungen überwiegend ausgeführt und die Wartezeiten abgebaut.

Ob die Preise noch weiter fallen, ist einstweilen offen. «Die Rezession überlagert alles; überall auf der Welt sinkt die Nachfrage nach Öl», sagte Wiek. Mit Schwankungen sei zu rechnen, aber es könnte noch ein wenig Luft nach unten geben. An den Tankstellen folgte auf Tiefpreise am Donnerstag eine der regelmäßigen Preisrunden. Damit gehören Dieselpreise von einem Euro je Liter, die regional zeitweise erreicht wurden, für einige Tage wieder der Vergangenheit an.

dpa-infocom


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