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Ende des Wachstums in deutscher IT-Branche

Berlin Der erfolgsverwöhnten IT-Branche steht in Deutschland eine Durststrecke bevor.

Trotzdem dürften die Unternehmen im nächsten Jahr neue Arbeitsplätze schaffen, wie der Branchenverband BITKOM am Donnerstag ankündigte.

Der Verband rechnet für 2009 nur noch mit einem stagnierenden Geschäft - statt wie noch vor kurzem mit 1,5 Prozent Umsatzplus. In diesem Jahr erwartet der BITKOM noch ein Plus von 1,2 Prozent. Nach der Prognose bauen 2009 zwar Telefongesellschaften weiter Stellen ab, Neueinstellungen in der IT- Industrie gleichen das aber aus. Die Zahl der Beschäftigten erhöht sich demnach leicht um 3000 auf insgesamt 829 000.

BITKOM-Präsident August-Wilhelm Scheer schränkte jedoch ein: «Im aktuellen Umfeld sind Vorhersagen noch schwieriger als sonst.» Staatliche Finanzspritzen verlangt die Branche nicht. «Wir fordern keinen Schutzschirm. Wir kommen aus eigener Kraft aus dieser Situation.» Eingreifen solle der Bund nach Wünschen aber trotzdem und überfällige IT-Investitionen angehen. «Unter dem Strich hat sich hier ein Investitionsstau von etwa 8 Milliarden Euro angesammelt», sagte Scheer. Er forderte zudem Steuerentlastungen.

Weiter wachsen wird den Angaben zufolge die Nachfrage nach Informationstechnik (IT), leiden dürften aber die Märkte für Telekommunikation und Unterhaltungselektronik. Im IT-Sektor rechnet der Verband mit einem Zuwachs von 1,5 Prozent auf rund 66 Milliarden Euro. In der Krise profitiere die Branche von Restrukturierungen in Unternehmen; die Nachfrage der öffentlichen Hand sei außerdem kaum von konjunkturellen Schwankungen abhängig. Bei den Telekom-Anbietern dürften die Umsätze indes zurückgehen - nach der Prognose um 1,2 Prozent auf 65,4 Milliarden Euro. Noch stärker abwärts geht es nach Einschätzung des Verbands bei der Unterhaltungselektronik (minus 2,5 Prozent).

dpa-infocom


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