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Verdacht auf Alkoholsucht: Offenes Gespräch suchen

Berlin/Mannheim Eine Alkoholsucht ist von außen nicht immer ganz einfach zu erkennen: Die Betroffenen neigen dazu, sie zu verharmlosen oder zu leugnen. Allerdings verhalten sich Menschen mit einer Alkoholabhängigkeit zunehmend anders.

«Sie zeigen oft Rückzugstendenzen und Stimmungsschwankungen, verändern allmählich ihren Freundes- und Bekanntenkreis und 'brauchen' manchmal auch schon tagsüber Alkohol, um überhaupt noch bestimmte Aufgaben erfüllen zu können», sagt Prof. Karl F. Mann von der Deutschen Gesellschaft für Psychiatrie, Psychotherapie und Nervenheilkunde (DGPPN) in Berlin.

Wer den Verdacht hat, dass sich sein Partner, ein Freund oder Angehöriger auf dem Weg in eine Alkoholabhängigkeit befindet oder schon drin steckt, sucht am besten ein offenes Gespräch. Wichtig sei, dem Betroffenen Verständnis und Unterstützung zu signalisieren. «Vorwürfe und Anschuldigungen sollten bei einem solchen Gespräch vermieden werden, sie verstärken die Konfliktsituation nur», erklärt der Professor für Suchtforschung am Zentralinstitut für Seelische Gesundheit in Mannheim.

Unterstützung gibt es bei Beratungsstellen, Selbsthilfegruppen - auch solche für Angehörige von Betroffenen - sowie Psychiatern oder Psychotherapeuten. «Alkoholsucht ist eine Krankheit, die ein Betroffener nur selten allein überwinden kann», betont Mann. Professionelle Hilfe sei daher sinnvoll.

Infos zu Psyche und Nerven: www.psychiater-im-netz.de

dpa-infocom


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