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Neureuther punktet nach «Überlebens»-Kampf

Val d'Isère Felix Neureuther freute sich trotz Riesenrückstands über seine ersten Punkte in der Kombination, Benjamin Raich über seinen bereits 32. Weltcup-Sieg.

Der Skirennfahrer aus Österreich hat 52 Tage vor den Weltmeisterschaften im französischen Val d'Isère am WM-Ort die erste Super-Kombination des Winters gewonnen. Nach der viertschnellsten Super-G-Zeit fuhr er im abschließenden Slalom an die Spitze. Zweiter wurde der französische Slalom-Spezialist Jean-Baptiste Grange, der von Platz zwölf nach dem Super-G noch aufs Podest fuhr. Der Österreicher Marcel Hirscher wurde Dritter. Als 24. hatte Neureuther in den Savoyen einen Rückstand von 8,49 Sekunden auf Raich. Der Österreicher kam im Gesamtweltcup bis auf 52 Punkte auf den ausgeschiedenen Aksel Lund Svindal (Norwegen) heran.

Neureuther, der nach dem anspruchsvollen Super-G mit einem Rückstand von 5,84 Sekunden auf dem 44. Platz gelegen hatte, konnte im Slalom 20 Plätze gut machen. «Das war eines der schwersten Rennen, die ich jemals in meinem Leben gefahren bin», sagte der Partenkirchener nach Super-G und Slalom, in denen es für ihn jeweils «ums Überleben» ging. Der 24-Jährige profitierte beim Punktesammeln aber auch von zahlreichen Ausfällen. «Wie das Ergebnis einzuordnen ist, ist schwierig zu sagen», war sich auch Alpin-Direktor Wolfgang Maier unschlüssig. «Wenn man sich den Zeitabstand anschaut, ist es nicht das gewesen, was man sich erhofft hat. Aber er ist in die Weltcup-Punkte gefahren und hat die Möglichkeit gehabt, das WM- Gelände kennengelernt zu haben.»

26 von 73 Fahrern erreichten allein im Super-G, dessen Start wegen Nebels zweimal verschoben werden musste, auf der schwierigen «Face Bellevarde» nicht das Ziel. Darunter waren auch Spezialisten wie Bode Miller (USA), Didier Cuche (Schweiz) oder der im Gesamtweltcup führende Norweger Svindal. Maier sprach von einem Rennen mit «extremen Bedingungen» wegen der Kurssetzung und des Geländes. Im Slalom scheiterten sieben weitere Athleten. «Es war extrem schwer mit hoher Startnummer», sagte auch Neureuther, der für den Spezialslalom «die Fehler abstellen» und mit «besserer Startnummer voll angreifen» will.

Raich machte das schon zum Auftakt. «Das war heute ganz wichtig und ich bin froh, dass ich es hingebracht habe», sagte Raich nach dem 32. Weltcup-Sieg seiner Karriere. Der Riesenslalom-Sieg von Beaver Creek, wo die Kombination noch ausgefallen war, gab dem Österreicher Rückenwind. «Wenn man Rennen gewinnt, hat man Selbstvertrauen. Es fährt sich dann immer leichter.»

dpa-infocom


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