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Lil Wayne und Coldplay sind Grammy-Favoriten

Los Angeles - US-Rapper Lil Wayne und die britische Band Coldplay haben beste Aussichten auf musikalische Triumphe bei den Grammys 2009. Wayne zieht mit acht Nominierungen in das Rennen um die begehrten Musikpreise, während die Musiker um Chris Martin sieben Gewinnchancen haben.

Auch die Teenie-Band Jonas Brothers und die Alternativ-Band Radiohead können sich Hoffnungen auf einen Grammy machen. Sie wurden am Mittwochabend (Ortszeit) in Los Angeles in verschiedenen Kategorien für den Musikpreis nominiert.

Coldplay konkurrieren mit ihrem Album «Viva La Vida» in der Königs-Kategorie «Album des Jahres» gegen «In Rainbows» (Radiohead), «Tha Carter III» (Lil Wayne), «Year of the Gentleman» von US- Popsänger Ne-Yo und «Raising Sand» aus der Zusammenarbeit des britischen Rockers Robert Plant mit der amerikanischen Folksängerin Alison Krauss.

Die amerikanische Teenie-Sensation Jonas Brothers tritt im Rennen um den Preis für den besten Nachwuchskünstler gegen die britischen Sängerinnen Adele (20), Duffy (24), die Country-Band Lady Antebellum aus Nashville und R&B-Sängerin Jazmine Sullivan (21) an.

Um den Titel der besten weiblichen Pop-Sängerin konkurrieren Adele («Chasing Pavements»), Sara Bareilles («Love Song»), Duffy («Mercy»), Leona Lewis («Bleeding Love») und Katy Perry («I Kissed A Girl») und Pink («So What»). Bei den Männern sind Kid Rock («All Summer Long»), John Mayer («Say»), Paul McCartney («That Was Me»), Jason Mraz («I'm Yours»), James Taylor («Wichita Lineman») und Ne-Yo («Closer») im Rennen.

Zahlenmäßig sind Jay-Z, Ne-Yo und Kanye West mit je sechs Nominierungen den Spitzenkandidaten Lil Wayne und Coldplay auf den Fersen. Je fünf Anwartschaften holten sich Alison Krauss, John Mayer, Robert Plant, Radiohead und Jazmine Sullivan. Bei der Grammy-Vergabe im vergangenen Februar war die britische Popsängerin Amy Winehouse mit fünf Trophäen die große Gewinnerin des Abends. US-Rapper Kanye West, der mit acht Nominierungen als Top-Favorit angetreten war, konnte immerhin vier Preise ergattern.

Erstmals in der mehr als 50-jährigen Geschichte der Grammys wurde ein Teil der Nominierungen bei einem einstündigen Live-Konzert in Los Angeles bekanntgegeben und vom US-Fernsehsender CBS übertragen. Durch den Abend rockten unter anderem Mariah Carey, Céline Dion, Christina Aguilera und die Foo Fighters. John Mayer und Blues-Legende B.B. King traten mit einer gemeinsamen Version von Kings «Let The Good Times Roll» auf. Die Show moderierten Country-Nachwuchsstar Taylor Swift (18) und Rapper LL Cool J.

Die Grammys werden von der Organisation der amerikanischen Musikindustrie in 110 Kategorien verliehen. Die Trophäen - in Form eines goldenen Grammophons - werden am 8. Februar bei einer Galaveranstaltung in Los Angeles überreicht.

dpa-infocom