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Oprah Winfrey will nicht ins Obama-Team

New York - Die Wahlnacht im November, als das US-amerikanische Volk Barack Obama zum zukünftigen Präsidenten der USA wählte, war ein Glücksmoment für die Talkshowmoderatorin Oprah Winfrey. Dennoch will sie nicht für seine Regierung arbeiten.

Winfrey hatte sich in Obamas Wahlkampf engagiert, sagte jetzt aber in einem TV-Interview: «Ich habe einen Hauptberuf, und ich habe Verpflichtungen, die mir vorschreiben, dort zu sein, wo ich bin».

Die Wahlnacht im November war eine entlarvende Stunden für die amerikanische Gesellschaft gewesen. Wie viele andere Schwarze hatte auch die 54-jährige Starmoderatorin im Freudentaumel ihre Ungläubigkeit und Fassungslosigkeit geschildert: «Ich hätte nie gedacht, dass ich das noch zu meinen Lebenszeiten erlebe.» Im britischen Sender BBC jubelte Winfrey: «Es ist, als hätte die Hoffnung gewonnen. Es ist ein Gefühl wie ein Bewusstseinswandel. Es ist ein Gefühl, als wäre hier etwas Großes und Wagemutiges passiert, was wir im Leben nicht erwartet hätten.»

Trotz der Freude über den Wahlsieg Obamas sei ihr «nie, niemals in den Sinn gekommen», für die Regeierung zu arbeiten. Gefragt habe Obama sie sowieso nicht, ob sie einen Job in seiner Regierung haben wolle. «Auch wenn er mir etwas anbieten würde, habe ich immer noch die vertraglichen Verpflichtungen, was soll ich machen?

Winfrey erklärte, sie mache das , was sie am besten könne, jeden Tag im Fernsehen. Zum großen Ball für Obamas Amtseinführung am 20. Januar ist sie geladen. Ein Abendkleid habe sie aber noch nicht.

dpa-infocom