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Haus zu verkaufen: «J. Lo» gibt Villa auf

New York - Jennifer Lopez (39) scheint ihre Villa in Bel Air zu klein geworden zu sein.

Der Superstar verkauft das Haus in dem schicken Stadtteil in Los Angeles.

Lopez, die mit dem Sänger Marc Anthony nach zwei gescheiterten Ehen endlich den richtigen Mann an ihrer Seite gefunden zu haben scheint, will für die Villa im französischen Landhausstil 8,5 Millionen Dollar (6,7 Millionen Euro) haben. Das berichtet die «Los Angeles Times». Das Domizil hat vier Zimmer, fünf Bäder, ein eigenes Gästehaus, einen Swimmingpool und einen weitläufigen Garten. Nach der Geburt der Zwillinge Emme und Max im Februar ist das Haus wohl zu klein für die vier geworden.

Die Familie wird in letzter Zeit öfter in New York gesehen als an der Westküste. Das Künstler-Paar hat mit dem Nachwuchs seit dem Sommer alle Hände voll zu tun, dennoch geht Lopez, wie ihr Gatte seinerzeit berichtete, in ihrer neuen Rolle als Mutter auf. Dabei lässt Lopez ihren Babys denselben Luxus zukommen, wie sich selbst. Die Zwillinge tragen Gerüchten zufolge jeden Tag neue Designerklamotten. Die Schauspielerin sieht es nämlich nicht gerne, wenn ihr Nachwuchs zweimal hintereinander dasselbe trägt.

Es gibt wenige Stars, die sich so zielgerichtet nach oben gearbeitet haben wie Jennifer Lopez. Konsequent kultivierte sie ihr ebenso glamouröses wie kommerzielles Image als Stil-Ikone neben ihren Erfolgen in Schauspielerei und Musik. Der Grundstein für die Selbst-Inszenierung war früh gelegt. Mit fünf Jahren trat Jennifer erstmals als Tänzerin in ihrem Geburtsort, der New Yorker Bronx, auf. Bevor sie Anfang der Neunziger Jahre ihr Glück in Hollywood versuchte, arbeitete die Tochter puertoricanischer Einwanderer fast jeden Abend als Tänzerin und Background-Sängerin in New Yorker Shows.

Nach einigen Fernseh- und Nebenrollen in B-Movies wurde sie für die Hauptrolle der ermordeten mexikanischen Tejano-Sängerin Selena Quintanilla in dem gleichnamigen Film «Selena» (1997) für einen Golden Globe nominiert. Als resolute Polizistin, die entführt wird und sich schließlich in einen charmanten Gauner (George Clooney) verliebt, überzeugte sie 1998 in Steven Soderberghs Krimi-Komödie «Out of Sight».

Schon nach ihren ersten Kinoerfolgen zog sich Lopez für ein Jahr zurück und arbeitete an ihrem ersten Album «On the 6» (1999), das ihr damaliger Freund, der Rapper Puff Daddy alias Sean Combs produzierte. Das Debüt - eine Mischung aus Pop, R&B und Latino-Sound - verkaufte sich über sieben Millionen Mal. Auch mit ihrem zweiten Album «J. Lo» (2001) und den weltweit erfolgreichen Singles «Love Don't Cost A Thing» und «Ain't It Funny» konnte sie den Erfolg wiederholen. Die skandalumwitterte Beziehung zu Puff Daddy ging allerdings nach kurzer Zeit in die Brüche, nachdem das Paar in einem Nachtclub in eine Schießerei verwickelt und anschließend verhaftet wurde.

Zwar konnte die ehrgeizige Latina inzwischen Gagen im zweistelligen Millionen-Bereich fordern, ihre weiteren Filme waren jedoch nur mäßig erfolgreich. Sowohl ihre Darstellung einer geschlagenen Mutter, die sich nach einer Kampfsport-Ausbildung an ihrem Ehemann in dem Thriller «Genug» (2002) rächt, als auch ihre Rolle in dem Aschenputtel-Märchen «Manhattan Love Story» (2002) konnten die Kritiker nicht überzeugen.

An der Seite von Ben Affleck , mit dem sie zu diesem Zeitpunkt liiert war, musste Jennifer 2003 mit «Liebe mit Risiko ­ Gigli» einen regelrechten Flop einstecken. Auch privat währte das Glück des «Bennifer» betitelten Star-Paares, das fortan als Kassengift verschrien war, nur kurz: Nach einer abgesagten Hochzeit trennten sich die Wege von Lopez und Affleck Anfang 2004. Mit Marc Anthony und den Kindern scheint das private Glück der «J. Lo» im Moment aber perfekt.

dpa-infocom