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Keira Knightley sucht Veränderung

Hamburg - Piratenbraut und Kickerin - hinter der zarten Fassade von Keira Knightley (23) steckt eine selbstbewusste junge Frau, die es auch gern mal etwas rauer mag.

Das letzte Jahr stand für sie ganz im Zeichen von «Abbitte», der Verfilmung des Bestsellers von Ian McEwan. Keira Knightley spielt wieder ein Mädchen aus der englischen Oberschicht, das sich, wie schon in «Fluch der Karibik», in einen einfachen jungen Mann (gespielt von James McAvory) verliebt. Doch diesmal kämpft sie gegen ihre Gefühle an und hat Schwierigkeiten, ihre anerzogene Arroganz abzulegen. Es ist ungewohnt, sie in einer manchmal unsympathischen Rolle zu sehen. Der gertenschlanke Shooting-Star meisterte diese Herausforderung problemlos, ihre Cecilia sprüht nur so vor Leben.

Keira Knightley legte schon früh den Grundstein für ihre Schauspielkarriere. Bereits mit sechs Jahren wollte sie einen eigenen Agenten haben - eine Idee, die sie sich von ihren Eltern, dem Schauspieler Will Knightley und der Drehbuch-Autorin Sharman Macdonald, abgeschaut hatte. Ihre Eltern waren weniger begeistert von den Ambitionen ihrer Tochter, ließen sie aber schließlich in den Sommerferien Filme drehen.

Das deutsche Fernsehpublikum bekam sie erstmals 1998 in der Rosamunde-Pilcher-Verfilmung «Heimkehr» zu sehen. Ein Jahr später hatte sie einen kleinen Auftritt als Doppelgängerin von Natalie Portman in «Star Wars - Episode 1: Die dunkle Bedrohung». Der Durchbruch gelang Knightley mit dem britischen Überraschungserfolg «Kick it like Beckham» (2002). Für ihre Rolle als junge Fußballspielerin wurde sie als beste Schauspielerin 2002 mit der «Golden Wave» und als britische Newcomerin des Jahres 2003 ausgezeichnet.

Im Piraten-Blockbuster «Fluch der Karibik» (2002) verdrehte sie als Gouverneurstochter Elizabeth Swann erst Will Turner (Orlando Bloom) und im zweiten Teil (2004) auch dem schrägen Kapitän Jack Sparrow (Johnny Depp) den Kopf. Ende 2003 war Knightley in «Tatsächlich ... Liebe» mit Hugh Grant als Braut von Adrien Brody zu sehen, mit dem sie auch im wirklichen Leben befreundet ist. In «King Arthur» (2004) konnte sie kraftvoll zeigen, was in ihr steckt. Als Lady Guinevere zog sie gemeinsam mit den Rittern der Tafelrunde in die Schlacht. Für die Stunts, die die Schauspielerin größtenteils selber bewältigte, rühmten die Kritiker sie als sportliche Kämpfernatur.

Mit «Stolz und Vorurteil» (2005) legte Knightley einen weiteren Kostümfilm vor. In der preisgekrönten Verfilmung des Jane-Austen- Klassikers überzeugte sie als Elizabeth Bennet, die sich gegen ihren Verehrer Mr. Darcy sträubt. Die folgenden Filme «The Jacket» (2005) und «Domino» (2005) spielen dagegen beide in der heutigen Zeit.

Dem Magazin «Spiegel» verriet Keira Knightley vor zwei Jahren, dass sie ihren Geburtstag mit viel Kuchen und Bier gefeiert habe: «Ich bin schließlich ein waschechtes englisches Mädchen.» Einige Monate später sah sich die Londonerin mit Magersuchts-Gerüchten konfrontiert, gegen die sie sogar klagte. Sie gab aber zu, dass sie wegen des Schönheitswahns in Hollywood manchmal Selbstzweifel plagten.

dpa-infocom