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Ausweichmanöver wegen Reh - Versicherung muss zahlen

München Wenn ein Wildtier am Fahrbahnrand steht und ein Autofahrer vorsichtshalber ausweicht, muss nach einer Entscheidung des Amtsgerichts München die Versicherung für mögliche Schäden aufkommen.

Eine Autofahrerin, die nachts ein Reh am rechten Straßenrand bemerkt hatte, war ausgewichen, ins Schleudern geraten und hatte ihren Wagen beschädigt. Die Teilkaskoversicherung weigerte sich, die Kosten für die Reparatur zu übernehmen. Der Richter entschied jedoch, dass die Versicherung den Schaden in Höhe von 4545 Euro als sogenannten Rettungskostenersatz zu tragen habe (Az.: 345 C 3874/08).

Zwar habe ein Zusammenprall mit dem Reh nicht unmittelbar bevorgestanden. Die Fahrerin habe aber mit ihrem Ausweichmanöver nicht grob fahrlässig gehandelt, sondern verhindern wollen, dass das Reh aufgeschreckt wird und auf die Fahrbahn läuft. Außerdem berücksichtigte das Gericht, dass die junge Fahrerin zum Zeitpunkt des Unfalls im September 2007 erst seit zweieinhalb Monaten den Führerschein hatte.

dpa-infocom


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