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Tempo dem Zustand der Fahrbahn anpassen

Coburg Autofahrer dürfen nur so schnell unterwegs sein, wie es die Gegebenheiten der Straße erlauben.

Wer etwa bei erhöhtem Tempo auf einem ländlichen Weg sein Fahrzeug in einem Schlagloch beschädigt, kann keinen Schadenersatz von der Gemeinde verlangen.

Das geht aus einer Entscheidung des Landgerichts Coburg hervor, auf die der Deutsche Anwaltverein hinweist (Aktenzeichen: 13 O 17/08). In dem Fall war ein ortskundiger Autofahrer bei Dunkelheit und Regen auf einer schmalen Ortsverbindungsstraße in ein Schlagloch gefahren und hatte dabei eine Felge beschädigt. Die Mutter des Fahrers verklagte die zuständige Gemeinde auf Schadenersatz. Sie gab an, ihr Sohn sei nur Schrittgeschwindigkeit gefahren. Ein Gutachten ergab, dass er mit mindestens 30 Stundenkilometern unterwegs gewesen sein musste. Nach Ansicht der Richter hätte der Mann aufgrund seiner Ortskenntnis mit den Schlaglöchern rechnen müssen. Sie entschieden, er sei zu schnell gefahren und wiesen die Klage ab.

dpa-infocom


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