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Keine Vorfahrt auf Verteilerbahnen - Rücksicht

Köln/Berlin Auf sogenannten Verteilerfahrbahnen, die den Wechsel von einer Autobahn zur anderen regeln, gibt es keine Vorfahrtsregeln. Hier gilt für alle Fahrer die Pflicht zur gegenseitigen Rücksichtnahme.

Kommt es zum Unfall, können unter Umständen alle Beteiligten belangt werden. Das geht aus einem Urteil des Oberlandesgerichts Köln hervor, wie der Deutsche Anwaltverein in Berlin erläutert (Aktenzeichen: 14 U 10/06). In dem Fall waren zwei Autos auf einer Verteilerfahrbahn zusammengestoßen, als einer der Wagen die Spur von links nach rechts wechselte.

Dessen Fahrer gab an, das andere Fahrzeug sei ihm hinten aufgefahren, als er sich bereits ganz auf der rechten Fahrbahn befunden habe und wegen eines Staus habe halten müssen. Nach Ansicht des anderen Fahrers aber hatte sich der Unfallgegner in die andere Spur «reingequetscht», so dass er nicht mehr ausweichen konnte. Nach dem Richterspruch mussten beide Fahrer jeweils die Hälfte des Schadens tragen.

dpa-infocom


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