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Helikopter und Zirkuszüge: Technik-Spielzeug fürs Fest

Stuttgart Technik unterm Weihnachtsbaum - das hat Tradition. Die Dampfmaschine ist zwar wieder verschwunden, aber die Modelleisenbahn hält sich hartnäckig.

Sie muss sich aber in einem Konkurrenzkampf mit ferngesteuerten Autos oder Spielekonsolen beweisen.

Ein Dauerbrenner sind auch Lego Technic und Fischertechnik. Letzteres Lgibt es für Kinder in vier Linien: «Junior richtet sich an Kinder ab fünf Jahre», erklärt Pressesprecher Volker Simon in Stuttgart. Danach geht es in Zwei-Jahres-Schritten weiter: Basic und die dazugehörige Ausbaulinie Advanced ist für Kinder ab sieben geeignet. Für Neunjährige gibt es «Profi». An Zehnjährige richtet sich Computing. Diese Reihe besteht aus einem Baukasten, einem Roboter etwa, sowie aus einer Software, mit der die Kids am PC einfache Steuerungsprogramme für ihren Bausatz schreiben können. «Die Kinder wachsen heute mit dem Computer auf. Deshalb konnten wir die Altersempfehlung auch von zwölf auf zehn Jahre heruntersetzen.»

Die Preisspanne reicht von rund 17 Euro für eine einfache Junior-Packung bis zum Robo Mobile Set aus der Computing-Serie für 280 Euro. Alle Bausätze können miteinander kombiniert werden. «Der Ur-Baustein ist seit 40 Jahren unverändert.» So können auch heute Erwachsene die Sets, die sie vielleicht in den 70er Jahren geschenkt bekommen haben, verwenden. Das macht den Wiedereinstieg einfach.

«In der Bevölkerung ist eine Fokussierung aufs traute Heim spürbar», sagt Otto E. Umbach, Geschäftsführer des Fachhandelsverbandes idee+spiel in Hildesheim. Diese begünstige die Nachfrage nach langlebigen Modelleisenbahn-Systemen. Beliebt seien besonders Einsteigersets im HO-Maßstab 1:87.

Laut Roland Gaugele vom Hersteller Märklin im schwäbischen Göppingen ist der Einstieg in die Modellbahn für Kinder ab etwa fünf Jahren möglich. Für die Kleinen hat Märklin das rund 130 Euro teure Starterset Circus Mondolino neu im Programm. Es umfasst eine Dampflok mit Digital-Decoder, drei Wagen, ein paar Tiere sowie Gleise. Das Set kann mit Ergänzungspackungen erweitert werden.

Etwas für große Eisenbahnfans mit Liebe zur Technik ist die Central Station 60213: Es handelt sich um eine digitale Steuerungseinheit, mit der so ziemlich alles machbar ist. Auf dem Display lässt sich zum Beispiel das Gleisbild mit den Zügen darauf abbilden. Bis zu 16 Lokomotivfunktionen lassen sich per Knopfdruck steuern. Eine Ethernet-Schnittstelle macht das Gerät netzwerktauglich. Die unverbindliche Preisempfehlung von 699,95 Euro macht die Central Station aber zu einem Geschenk, das wohlüberlegt sein will.

Zu den Technikspielzeug-Bestsellern der Weihnachtssaison gehört Otto E. Umbach zufolge neben den Autorennbahnen von Carrera auch Lego-Technic. Das Gros dieser Bausätze ist für Kinder und Jugendliche zwischen 9 und 16 Jahren geeignet. «Ein paar auch ab 7 Jahren», sagt Lego-Sprecherin Helena Maretis in München. Der Renner ist ihr zufolge derzeit der große Geländewagen mit seinem Acht-Zylinder-Motor mit beweglichen Kolben.

Die Fahrzeuge der Technic-Serie können mit sogenannten Power Functions nachgerüstet werden: Das rund 35 Euro teure Set enthält unter anderem eine Batterie-Box, einen Motor, LED-Lichter und Schalter. Die Fahrzeuge können so mit verschiedenen Funktionen ausgestattet werden. Beim erwähnten Geländewagen etwa setzt sich dann auf Knopfdruck die Seilwinde in Bewegung. Der Geländewagen kostet rund 110 Euro. Es geht aber auch günstiger - etwa mit dem Raupenbagger für rund 50 Euro.

Bei älteren Jungs und ihren Vätern steht Umbach zufolge ein ferngesteuertes Vehikel oft ganz oben auf dem Wunschzettel. «Im Trend liegen derzeit Einsteiger-Helikopter», sagt Steffen Balthasar von der RC-Scheune, einem Fachgeschäft für Ferngesteuertes im thüringischen Floh-Seligenthal. Kleine Exemplare kosten ab 29 Euro und sind für Kinder ab acht Jahren geeignet. «Trotzdem sollte stets ein Erwachsener dabei sein.» Denn Helikopter gelten als die am schwierigsten zu steuernde Gattung im Modellbau. Allerdings besitzen die neuen Einsteigermodelle zwei sich gegenläufig bewegende Rotoren, was dem Fluggerät vergleichsweise viel Stabilität verleiht.

Einfacher sind da zum Beispiel Offroad-Buggys zu steuern. Modelle mit Elektromotoren gibt es bereits ab rund 70 Euro. Solche mit Verbrennungsmotor bekommt der Käufer ab rund 170 Euro. Balthasar rät, noch ein paar Euro draufzulegen, um entsprechende Qualität zu bekommen. Auch die Flitzer auf vier Rädern nehmen ordentlich Speed auf: «Die machen bis zu 60 Stundenkilometer», sagt Balthasar. «Fährt das Auto in diesem Tempo gegen eine Wand, kann auch etwas kaputt gehen.» Und das wäre doch schade ums schöne Weihnachtsgeschenk. Von Sven Appel, dpa

dpa-infocom


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