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Weihnachtspaket: Tipps zum Packen und Verschicken

Bonn/Offenbach Spätestens kurz vor dem Fest werden die Schlangen vor den Postfilialen länger.

«Die Woche vor Weihnachten, um den 19. und 20. Dezember herum - da kann es in den Innenstädten auch mal zu langen Schlagen kommen.».

Dies sagt Claus Korfmacher, Sprecher bei der Deutschen Post in Bonn. An sich geht der Weihnachtspaketversand aber schon Ende November los, lautet die Erfahrung von Elmar Müller vom Deutschen Verband für Post, Informationstechnologie und Telekommunikation (DVPT) in Offenbach. Die rechtzeitige Einlieferung ist das Wichtigste für die pünktliche Ankunft der Weihnachtsgaben.

FRISTEN BEACHTEN: Wer die von den Anbietern ausgegebenen Fristen nicht einhält, muss damit rechnen, dass das Paket nicht mehr vor den Festtagen ausgeliefert wird - oder er muss tiefer in die Tasche greifen. Gegen einen vergleichsweise saftigen Aufschlag haben die Anbieter auch Tarife zum Expressversand im Programm.

Dabei sind Kunden in diesem Jahr aufgrund der Lage der Feiertage gut dran: Die DHL, der Paketversender der Deutschen Post, rät zum Beispiel zur Einlieferung allerspätestens bis zum 22. Dezember um 12.00 Uhr. Heiligabend fällt dieses Jahr auf einen Mittwoch, Deadline für Päckchen und Pakete innerhalb Deutschlands ist also Montagmittag. Der Bundesverband Internationaler Express- und Kurierdienste (BIEK) in Berlin, der Unternehmen wie Hermes, DPD, FedEx, TNT oder UPS vertritt, empfiehlt ähnliche Fristen.

Für den Standardversand in Deutschland sollte das Paket spätestens bis zum 20. Dezember aufgegeben sein. Soll ein Paket noch rechtzeitig nach Österreich, muss es bis zum 18. Dezember auf die Reise, für Sendungen in andere EU-Länder verstreicht die Frist am 15. Dezember. Dabei gelte letztere Empfehlung vor allem für «weit entfernte Regionen», sagt BIEK-Geschäftsführer Marten Bosselmann.

FRANKIERUNG: Je nach Größe kosten Pakete unterschiedlich viel - das ist bei allen Anbietern gleich. Wichtig ist laut Müller, dass ein Paketfrankierungsbeleg darauf ist. «Das kommt sonst zurück.» Außerdem sollte bei Paketen der Einlieferungsbeleg aufbewahrt werden. Sonst haben Kunden bei Verlust nichts in der Hand. «Bei Päckchen bekommt man leider keinen Beleg. Da würde ich die drei Euro mehr investieren, wenn ich einen wertvollen Inhalt zu verschicken habe.» Die Sendung sei dann mit 500 Euro Wert versichert.

SPAREN MIT EIGENINITIATIVE: Sparen lässt sich bei mittlerweile allen Anbietern mit der «Online Frankierung»: Dabei lässt sich der Paketschein selbst ausfüllen und ausdrucken - alle Sendungen sind auf diesem Weg einen Euro günstiger als jene, die erst in der Filiale frankiert werden. Die Bezahlung erfolgt bei DHL laut Korfmacher per Kreditkarte oder über die Bezahlsysteme PayPal oder Giropay. Bei den BIEK-Anbietern müssen Kunden die Homepage des jeweiligen Unternehmens ansteuern.

ÖFFNUNGSZEITEN: Die Filialen der Deutschen Post haben keine einheitlichen Öffnungszeiten - diese seien «ähnlich denen des Einzelhandels», heißt es. In der Regel länger geöffnet sind die mittlerweile rund 18 000 Annahmestellen der BIEK-Versender. Dabei handelt es sich um Apotheken, Zeitschriftenläden oder den Kiosk an der Ecke.

Postkunden können außerhalb der Öffnungszeiten ihr Paket oder Päckchen auch an einer «DHL-Paketbox» oder einer «DHL-Packstation» loswerden. Die Frankierung erhalten Kunden gegen bargeldlose Zahlung per EC- oder Geldkarte vor Ort, der Versand ist - ebenso wie bei der Online-Frankierung - einen Euro günstiger.

Die Paketboxen dagegen sind an sich «ein 24-Stunden-Briefkasten» für größere Sendungen, sagt Korfmacher. Hier hier dürfen also nur fertig gepackte und frankierte Sendungen hinein, und zwar bis zu einer Maximalgröße von 50 x 40 x 30 Zentimeter. Geleert wird täglich. Die Standorte von Paketboxen und Packstationen finden Interessierte unter «packstation.de».

Verpackungstipps von BIEK: www.biek.de

Verpackungstipps der DHL: www.dhl.de

DHL Online Frankierung: www.dhl.de/onlinefrankierung

Informationen zu den Packstationen: www.packstation.de Absender bei Auslandssendungen unverzichtbar Bei Sendungen ins Ausland sollten Absender unbedingt deutlich ihren Namen und ihre Adresse vermerken. «Schreiben Sie 'Bei Nichtzustellung zurück an Absender' darauf», rät Elmar Müller vom Deutschen Verband für Post, Informationstechnologie und Telekommunikation (DVPT) - «möglichst auch in der Landessprache». Das Rückporto müsste der Absender im Ernstfall zwar auch zahlen - aber die Sendung ist dann nicht verloren. Auch in das Paket wird am besten ein solcher Zettel gelegt. Müller empfiehlt, immer die Original-Packsets der Versender zu nutzen. Bei Reklamationen würden die Anbieter sonst gern auf «schlechte Verpackung» verweisen. Von Thorsten Wiese, dpa

dpa-infocom


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